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Stadtparlament fordert Plan für Tempo-20-Zonen

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Einstimmig hat der Freiburger Generalrat am Montagabend einem Kredit über 372 500 Franken zugestimmt. Damit soll die Monséjourgasse, die parallel zur Beauregardallee verläuft, in eine Tempo-20-Zone umgewandelt werden. Das für Frühling 2013 geplante Projekt war zustande gekommen, weil sich die Suva, die 2010 die Neubauten an der Monséjourgasse 4 bis 10 finanziert hat, auch die Aussenanlagen mitgestalten wollte. «Die Zusammenarbeit war wirklich sehr gut», unterstrich Jean Bourgknecht, Vize-Syndic der Stadt. Die Versicherung zahle fast ebenso viel wie die Stadt, nämlich 351 000 Franken.

Und die anderen?

Selten ist sich der Generalrat bei einem Entscheid über Verkehrsmassnahmen so einig gewesen. Doch das «Win-Win»-Projekt habe manche Räte neidisch werden lassen, sagte Christoph Allenspach (SP), Vize-Präsident der Baukommission. «Wir hoffen, dass das Beispiel bald Schule machen wird», sagt er im Generalrat. Andere Sprecher beklagten, der touristischen Stadtteil, das Auquartier oder die Perolles-strasse hätten ebenso Anspruch auf eine Tempo-20-Zone, wenn nicht sogar mehr. Die Grüne Elena Strozzi forderte in einem Postulat, dass der Gemeinderat einen Aktionsplan für die Schaffung von Begegnungszonen in der Stadt erstellt.

Für Vize-Syndic Bourgknecht lag der Schlüssel zum Erfolg in der Bereitschaft der Suva, sich in dem Projekt zu engagieren. Was die Unterstadt und das Burgquartier betreffe, werde bald der überarbeitete Richtplan «Historische Stadt» Aufschluss geben. cf

 

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