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Stärker gefordert denn je

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Ist im Fahrplan für eine erfolgreiche WM in Dänemark: Handbikerin Ursula Schwaller.Bild Charly Rappo/a

Stärker gefordert denn je

Autor: frank stettler

Gleich zwei international hochkarätig besetzte Rennen standen für Ursula Schwaller am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Sowohl das Zeitfahren in Recherswil als auch das Strassenrennen in Oensingen zählten zum Europacup.

Neue Marathon-Bestzeit

Das Zeitfahren gewann die Freiburgerin in einer Zeit von 19:48 Minuten (30,29 km/h im Schnitt) mit einer halben Minute Vorsprung vor der Deutschen Karen Darke. «Obwohl das Zeitfahren meine Lieblingsdisziplin ist, fand ich nicht wie gewohnt meinen Rennrhythmus», so Ursula Schwaller. «Zudem war die Strecke für mich etwas zu kurz, ich bin nicht die grosse Sprinterin.» Im Strassenrennen versuchte Schwaller am folgenden Tag, ihre volle Leistung abzurufen. «Zusammen mit Karen Darke und zwei weiteren Athletinnen bildeten wir eine kompakte, schnelle Gruppe. Die fast flache Strecke kam meinen Ausreissversuchen nicht gerade entgegen. Nach 20 Kilometern fruchtete meine markante Tempoverschärfung und ich konnte davonziehen.» Schwaller siegte schliesslich in einer neuen persönlichen Marathon-Bestzeit von 1:17:07 Stunden.

Für die amtierende Doppel-Weltmeisterin waren die Rennen vom vergangenen Wochenende ein weiterer Schritt auf dem Weg zur WM 2011 im September in Roskilde (Dä). Diese ist selbstredend der Saisonhöhepunkt für die Architektin. «Die Titelverteidigung wird schwierig, ist aber sicher nicht unmöglich», sagt Schwaller, die sich mit einer immer besseren Konkurrenz messen muss. «Das Niveau ist zuletzt enorm gestiegen. Das ist aber auch gut, so spornen wir uns gegenseitig immer wieder an.»

Nun nach Spanien

In diesem Jahr wird die WM vom internationalen Rad-Verband organisiert. «Es macht keinen Unterschied, ob behindert oder nicht; das macht diese WM natürlich sehr attraktiv. Wir erhalten die gleichen Medaillen wie beispielsweise ein Fabian Cancellara. Vom Status her ist das natürlich interessant.» Zudem könnte sich Schwaller bei einer Titelverteidigung gleich zwei Jahre lang amtierende Weltmeisterin nennen, da kommendes Jahr die Paralympics in London anstehen. Dies ist aber Zukunftsmusik.

Zunächst geht es am Wochenende nach Segovia (Sp) zum Weltcup. Weil Schwaller im Winter vorgearbeitet hat und auf die Unterstützung von Rollstuhlsport Schweiz, wo sie zu den Top-Athleten gehört, und des Kantons zählen kann, sind solche Wettkämpfe im Ausland erst möglich.

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