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«Starker Wille, sich zu engagieren»

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«Starker Wille, sich zu engagieren»

CVP-Wahlanlass im Sensebezirk

Die CVP-Kandidierenden für die Herbstwahlen haben sich am Freitag zu einem Kennenlern-Abend mit interessierten Wählerinnen und Wählern getroffen. Kantonalpräsident Georges Bouverat sprach von einer grossen Herausforderung.

«Die CVP ist bereit, mit hervorragenden Kandidaten und mit einer starken und langfristigen Allianz mit der FDP die Wahlen zu bestreiten», bekräftigte Georges Bouverat an der gut besuchten Wahlveranstaltung in Tafers. «Die Kandidaten haben bewiesen, wie stark ihr Wille ist, sich für ihr Land zu engagieren», hielt er fest.

Auf Einladung der CVP Sense hatten die sieben Kandidierenden für den Nationalrat sowie das CVP-FDP-Duo Schwaller-Cornu für den Ständerat (siehe Kasten) sich und ihre politischen Ideen vorgestellt. Durch den Abend führten Evelyne Brügger-Raemy, Robert Rotzetter und Stefan Buob.

Vertrauen der KMU wieder gewinnen

Georges Godel aus Ecublens sprach sich für eine starke Wirtschaft aus. Die Wirtschaftskrise sei ein Ausdruck von enttäuschter Hoffnung bei der Konjunkturentwicklung. «Die KMU sollten wieder Vertrauen gewinnen», betonte er und forderte eine Verringerung der Steuerlast. Auch die Landwirtschaft solle ein wichtiger Wirtschaftspfeiler bleiben, da sehr viele Arbeitsplätze davon abhängen, führte der Nationalratskandidat aus.

Dem Arzt Joseph Eigenmann steht die Gesundheitspolitik nahe. Um das derzeit gute Gesundheitssystem zu erhalten, brauche es eine bessere Kostenkontrolle. Er will sich im Falle einer Wahl zudem in Bern dafür ein-setzen, dass die administrativen Abläufe für KMU vereinfacht und praxisbezogener werden. Ausserdem ist er für eine steuerliche Begünstigung für Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen.

Die einzige neu kandidierende Frau auf der CVP-Nationalratsliste, Catherine Keller aus Cressier, will sich für eine hohe Lebensqualität einsetzen, für Wohlstand, Sicherheit und Transparenz. Die Mittel dazu sieht sie in der Unterstützung der KMU, in einer moderaten Steuerpolitik und in vereinfachten administrativen Abläufen und Genehmigungsverfahren. Ausserdem will sich Catherine Keller für eine effiziente und vernünftige Sozialpolitik sowie für die Interessen der Frauen stark machen.

Stadtammann Dominique de Buman sprach sich dafür aus, dass die Kontrolle der Landesgrenzen verbessert und dass das Dubliner und Schengener Abkommen endlich unterzeichnet werden, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Er sieht andere Wege als die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre und will sich im Falle einer Wahl für eine bessere Lebensqualität und für den inneren Zusammenhalt des Landes einsetzen.

Ganzheitliche Betrachtung

Ein Heimspiel hatte der nächste Redner: Josef Fasel aus Alterswil. Er kandidiere, weil er die Spielregeln in der Gesellschaft mitbestimmen möchte. Eine professionelle und flächendeckende Landwirtschaft mit hohem Selbstversorgungsgrad sei sehr wichtig. Davon profitiere auch die nachverarbeitende Industrie, an der viele Arbeitsplätze hängen. Er will sich dafür einsetzen, dass die grosse Verwaltung und die grosse Regeldichte verringert werden, wie er in Tafers betonte.

Die Schweiz stehe vor grossen Herausforderungen, vor Reformen, an denen er gerne mitarbeiten wolle, betonte der jüngste Kandidat in der Runde, der 31-jährige Thierry Gachet aus Bulle. Sein Vorschlag ist es, ein neues Departement für Bildung und Innovation zu bilden, denn um in der Wirtschaft einen Mehrwert zu schaffen, brauche es gute Ausbildungsplätze, hielt der Jurist fest.

Einsatz für tragbare Lösungen

Wie es in Bundesbern zu und her geht, weiss Thérèse Meyer-Kaelin bestens, ist sie doch bereits seit 1999 Nationalrätin. Sie berichtete in der CVP-Runde von aktuellen Projekten im Nationalrat und von den Erfolgen, welche ihre Partei verbuchen konnte: Mutterschaftsversicherung, BVG-Revision und AHV-Revision. «Es ist stets eine Herausforderung, eine tragbare Lösung zu finden», betont die 55-jährige Politikerin. Es sei viel Arbeit und viel Einsatzfreude nötig. im

Für finanzschwache Kantone

Jean-Claude Cornu, Oberamtmann des Glanebezirks, ist seit 1999 im Ständerat und tritt auf der gemeinsamen CVP-FDP-Liste an. «Wachstum ist der Motor der Wirtschaft», erklärt er. Er sprach sich dafür aus, veraltete Gesetze und Vorschriften abzuschaffen. Nur so könne man erreichen, dass die Schweiz ihre Spitzenposition in der Wirtschaft erreicht bzw. beibehält. Mittelmass genüge nicht. Tiefere Steuersätze ziehen Investoren an, was wiederum Arbeitsplätze schafft, hielt Cornu fest.

Sein Wahlkollege Urs Schwaller erinnerte daran, wie wichtig die auf Bundesebene beschlossenen Entscheide für den Kanton Freiburg sind. «Die kantonalen Kompetenzen werden mehr und mehr beschnitten und es ist wichtig, hier Gegensteuer zu geben.» Der neue Finanzausgleich und dessen Umsetzung sei eine grosse Herausforderung. Die Ausgleichswirkung zwischen finanzstarken und -schwachen Kantonen gehe zu wenig weit, ist Schwaller überzeugt. im

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