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Start frei für das kantonale Programm zur Bekämpfung des Übergewichts

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Autor: walter buchs

freiburg «Ausgewogene Ernährung und körperliche Bewegung sind zwei der Prioritäten des kantonalen Plans zur Förderung der Gesundheit der laufenden Legislaturperiode.» Darauf hat die kantonale Delegierte für Prävention und Gesundheitsförderung, Annick Rywalski, am Dienstag an einer Tagung an der Hochschule für Gesundheit in Freiburg hingewiesen. An dieser Tagung haben gut 40 Personen aus 28 Verbänden und Organisationen teilgenommen. Das auf vier Jahre angelegte kantonale Programm ins Bild ist darauf ausgerichtet, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ein gesundes Körpergewicht und regelmässige Bewegung zu fördern.

Wie Staatsrätin Anne-Claude Demierre sagte, geht es an der Tagung insbesondere darum, zusammen mit den Teilnehmenden herauszufinden, ob die bestehenden Massnahmen und die bereits entwickelten Projekte, die im Kanton schon laufen, ins kantonale Programm integriert werden können.

Effizienz dank Vernetzung

Jvo Schneider von der Stiftung «Gesundheitsförderung Schweiz» stellte fest, dass es über das ganze Land verteilt zum Thema Prävention und Übergewicht bereits eine Fülle an Konzepten, Materialien, Projekten und Trainings gebe, welche von verschiedenen Organisationen getragen werden. Die bestehenden Aktivitäten seien aber mangelhaft vernetzt und es werde auch selten einen Evaluation durchgeführt. Deshalb bestehe der klare Wunsch, die kantonalen Programme möglichst zu standardisieren.

Wie der Koordinator der Gesundheitsförderung des Kantons Wallis, Gilles Crettenand, an der gestrigen Tagung ausführte, kann die Koordination der vielen öffentlichen und privaten Initiativen und deren Einbettung in einen kantonalen Plan die Effizienz wesentlich steigern. Die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre in seinem Kanton würden dies belegen.

Langfristige Strategie

Laut Jvo Schneider hat sich die «Gesundheitsförderung Schweiz» zum Ziel gesetzt, «bis ins Jahr 2018 den Anteil der Bevölkerung mit einem gesunden Körpergewicht zu erhöhen». Kurzfristig gehe es darum, den Anstieg der Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher zu bremsen.

Im Rahmen der Aktionsprogramme «Gesundes Körpergewicht» stehen den Kantonen sechs Module zur Verfügung, die von den Verantwortlichen in den Kantonen auf ihre Bedürfnisse angepasst werden können. Die Massnahmen sind auf sechs Altersgruppen (Alter 0-20) ausgerichtet und werden von der Stiftung finanziell unterstützt.

Wie die kantonale Delegierte gestern sagte, wird in Freiburg im Moment die Umsetzung von zwei Modulen vorbereitet. Zielgruppen sind dabei einerseits Kinder bis zum 1. Altersjahr respektive deren Mütter und Begleitpersonen im Gesundheitswesen. Andererseits werden 4- bis 6-jährige Kinder, ihre Eltern und Erziehungsberechtige angesprochen.

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