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Start in die zehnte Saison

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Start in die zehnte Saison

Im Römermuseum von Avenches beginnt am Samstag die nächste Vortragsreihe

Die Formel «Apéritif im Museum» von Avenches hat Erfolg. Am kommenden Samstag, 16. Oktober, beginnt im Römermuseum die zehnte Saison der Vortragsreihe über geschichtliche Themen.

Von CORINNE AEBERHARD

Die Idee zu den «Apéritifs du Musée» stammt von Museumsdirektorin Anne Hochuli-Gysel. Als sie 1995 die Leitung des Römermuseums in Avenches übernahm, führte sie die Vortragsreihe ein, welche im Winterhalbjahr, jeweils einmal pro Monat ein Thema der römischen Geschichte beleuchtet und mit einem Apéritif beendet wird.

Zu den Anlässen, welche im dritten Stock des Römermuseums bei der Arena stattfinden, sind alle geschichtlich Interessierten willkommen. Manchmal ist es Anne Hochuli selbst, manchmal sind es andere Archäologinnen und Archäologen oder auch Handwerker und Historiker, die das römische Leben dem Publikum etwas näher bringen. Vielfach sind die Themen aus dem Alltag der Römer gegriffen, was Vergleiche mit dem heutigen Leben zulässt. Mit den Anlässen erhalten die Besucher aber auch Einblick in die Kultur der römischen Zivilisation und sie lernen die damalige Hauptstadt Aventicum besser kennen.

Wissen weitergeben

«Diese Formel hat einen grossen Erfolg», so Anne Hochuli. Die 80 bisher durchgeführten Anlässe haben in den letzten neun Jahren über 6000 Besucherinnen und Besucher ins Museum gelockt. Im Durchschnitt sind es um die 80 Personen, die teilnehmen. Gemäss Hochuli waren es aber auch schon 120.

In seltenen Fällen weicht das Museum für die Anlässe ins nahe gelegene Schloss aus.

Das grosse Interesse habe die Equipe auch dieses Jahr wieder motiviert, «ihr Wissen mit dem Publikum zu teilen», schreibt Anne Hochuli in einer Mitteilung.

Die Vorträge, die in französischer Sprache gehalten werden, locken auch Deutschsprachige aus der Region an. Der Besucher bekommt nicht nur Informationen vermittelt, sondern hat an den Anlässen jeweils auch die Gelegenheit, Gegenstände anzufassen, die üblicherweise nur hinter Glas zu betrachten sind. Oft werden auch Fundstücke gezeigt, die sonst im grossen Depot des Museums lagern.

Austausch bei einem Glas

Nach den rund einstündigen Vor-
trägen, die einmal pro Monat am Samstagmorgen stattfinden, kann sich das Publikum bei einem Glas über das Gehörte unterhalten oder aber den Dozierenden Fragen stellen.

Dabei kommen manchmal Kontakte zustande, die auch den Archäologen dienen, wie Anne Hochuli sagt. So sei sie auch schon auf ein Thema gestossen, weil ihr ein Besucher einen Tipp geben konnte.

Geschichte im Schaufenster

Die zehnte Saison startet am kommenden Samstag, 16. Oktober. Die Museumsdirektorin wird über das Thema «Multikulturalismus in Aventicum» sprechen.

Wer vorgängig schon etwas über das Thema wissen möchte, kann einen Blick ins Schaufenster des Geschäfts Maspoli-Vessaz an der Rue Centrale 27 in Avenches werfen. Dort ist das Thema illustriert.

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Wegen der finanziellen Situation des Kantons wird ab dieser Saison aber ein Kollektentopf aufgestellt.
Das Programm des Winters 04/05

l 16. Oktober: Multikulturalismus in Aventicum; Die Spuren der Auswärtigen. (Anne Hochuli)
l 13. November: Erfolg und Misserfolg eines Töpfers von Aventicum. (Sandrine Bosse, Archäologin, und Pierre-Alain Capt, Töpfer)
l 11. Dezember: Pfeffer und Salz; Die Geschichte der beiden Gewürze. (Catherine Meystre, Konservatorin)

2005

l 15. Januar: Wellness, eine römische Erfindung? (Sophie Delbarre, Archäologin)
l 12. Februar: Memoiren von Hadrian und Vita Hadriani; Historischer Roman von heute und geschichtliche Erzählung von gestern. (Isabella Liggi, Historikerin)
l 12. März: Säge, Hobel, Feile und Hammer; das Holzhandwerk in Aventicum. (Anika Duvauchelle, Archäologin)
l 16. April: Das Heiligtum «Cigognier» (Tempel) in Avenches. Seine Architektur, seine Geschichte. (Philippe Bridel, Archäologe)
l 21. Mai: Öl- und Talglampen und Kerzen; Die Nacht vertreiben während der römischen Epoche. Der Vortrag ergänzt die temporäre Ausstellung «Licht», welche vom 13. Mai bis am 2. Oktober dauert. (Catherine Meystre und Anne Hochuli)
l 18. Juni: Bilanz über die Grabungen im Jahr 2004/2005 (Jacques Morel, Archäologe) ca

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