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Start zur Poya 2000

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Estavannens ist Folklore-Hochburg

Letztmals wurde das grosse Poya-Fest, das Fest zum Alpaufzug, 1989 gefeiert, das seinen Anfang 1956 erlebte. Nach zweijährigen Vorbereitungen wird dieses Fest, das in der 300 Einwohnern zählenden Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Greyerzer Tanz- und Trachtenvereinigung und mit Hilfe von 1100 Freiwilligen durchgeführt wird, nun zum sechsten Male gefeiert.

Viehrassen aus neun Ländern

Ein Schwerpunkt der Grossveranstaltung mit landesweiter Ausstrahlung ist die Vorstellung von 34 verschiedenen Viehrassen, davon acht ausländischen. Letztere wurden vor ein paar Wochen importiert und mussten zuerst ein Quarantäne über sich ergehen lassen. Das ausländische Vieh wird am Samstagnachmittag auf dem Käsereiplatz in Estavannens versteigert.

In der grossen Kantine, der Kantine der Älpler und elf weiteren Kantinen, resp. zu Kantinen umgebauten Scheunen wird den Besucherinnen und Besuchern in den nächsten Tagen ein breites Programm an Folkloredarbietungen und Ausstellungen angeboten. Morgen Samstag findet auf jeden Fall in Estavannens von morgens 10 Uhr bis in die Nacht hinein immer irgendwo ein Konzert statt, mit der Galavorstellung um 20 Uhr in der grossen Kantine als Höhepunkt.

Messe und Umzug am Sonntag

Die eigentlichen Höhepunkte finden am Sonntag statt. Um 10 Uhr zuerst die traditionelle Messe in Patois, die im Freien gefeiert wird und der Bischof Bernard Genoud vorsteht. Diese Messe wird auf allen drei Kanälen des Schweizer Fernsehens direkt übertragen. Anschliessend geben die 14 Greyerzer Trachtenvereine ein Aperitiv-Konzert.

Der grosse Umzug folgt dann um 15 Uhr. Daran nehmen 72 Gruppen, in neun Blöcke unterteilt, teil. Der Umzug wird vom Westschweizer Fernsehen direkt übertragen.
Je nach Wetter werden 20000 bis 40000 Besucher erwartet mit dem Höhepunkt am Sonntagnachmittag. Auf verschiedenen Seiten des Dorfes sind Parkplätze mit einer Kapazität für 12000 Autos und 130 Cars vorbereitet worden, die allerdings bei schlechtem Wetter zum Teil nicht benützt werden können. In diesem Fall gibt es Ausweichplätze. In Bulle sind ebenfalls Parkplätze vorgesehen, von wo aus Busfahrten sichergestellt sind.
Die Organisatoren raten dringend, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Die Eintrittskarte von 17 Franken, die an allen GFM-Stellen bezogen werden kann, berechtigt zur Benützung von Bahn und Bus im ganzen Kanton.

«Das Geheimnis
der Berge»

Alt Wildhüter Robert Cotting wird nicht müde, die Schönheiten der Freiburger Berge mit ihrer reichen Fauna und Flora sowie das Brauchtum, nicht nur selber zu geniessen, sondern auch anderen zugänglich zu machen. Nach der Veröffentlichung des Buches «Die Natur gibt Antwort», und der CD«Vom Zauber der Natur» folgt nun ein Film:«Le pays oublié» (Das Geheimnis der Berge).

Dieser soeben fertiggestellte Film von J. Claude Mora, Robert Cotting und Pierre Gremaud wird heute Abend um 21 Uhr in der «Cantine des alpages» in Estavannens uraufgeführt. Er dauert rund 60 Minuten. Dieser Film wird im Herbst in deutscher Version unter dem Titel «Das Geheimnis der Berge» erscheinen.
Der unermüdliche Bewunderer der Freiburger Landschaften und der alpwirtschaftlichen Traditionen, Robert Cotting, Ferpicloz, ist der eigentliche Initiant des Filmes. Er hat sich in den letzten zwei Jahren voll dafür eingesetzt und hat in J. Claude Mora einen erfahrenen Realisator gefunden. Authentische Wiedergabe früherer Arbeits- und Lebensgewohnheiten auf der Alp, verbunden mit dem Erlebnis, die Natur hautnah zu erfahren, waren sein Hauptanliegen. So wird auch sein neustes Werk von vielen mit Spannung erwartet.

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