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Startschuss für den Toggelilochsteg

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«Ich erinnere mich noch gut, wie ich als Kind mit dem Velo von meinem Zuhause in diesem Quartier an den Bahnhof gefahren bin», sagte Gemeinderat Patrick Stampfli (FDP) am gestrigen Spatenstich zur neuen Langsamverkehrsachse. «Ich musste zuerst der Tunnelstrasse entlang hinunterfahren und dann auf der anderen Seite der Bahngleise alles wieder hinauf zum Bahnhof.» Besonders der letzte Abschnitt sei ihm jeweils ziemlich lang vorgekommen.

Doch für die Kinder, die heute in den Quartieren Rächholderberg, Zelg und Obermatt aufwachsen, wird der Weg an den Bahnhof bald weniger lang und beschwerlich sein. Sie können ab Frühling 2020 den neuen Fussgänger- und Velosteg benützen, der über das Toggeliloch führt. Vor rund zwei Jahren hatte die Gemeindeversammlung dem Projekt zugestimmt, dessen Bau nun beginnt. Es wird den Weg für Pendler deutlich verkürzen und die Weiterentwicklung der Quartiere ermöglichen, wie Gemeinderat Stampfli sagt.

Teil der Transagglo

Der 92 Meter lange Steg ist Teil der insgesamt 620 Meter langen Langsamverkehrsachse Bahnhof–Tunnelstrasse, und diese wiederum gehört zum Langsamverkehrsprojekt Transagglo. Dieser Fuss- und Veloweg führt von Düdingen nach Avry und wurde von der Agglomeration Freiburg initiiert (siehe Kasten). Die Agglo übernimmt denn auch etwa 70  Prozent der Kosten von rund 4,5 Millionen Franken für das Düdinger Projekt, wie der Düdinger Bauamtsleiter David Köstinger sagt. Darunter fällt auch ein Beitrag von 1,5 Millionen Franken des Bundes. Rund 20 Prozent zahle der Kanton und 10 Prozent die Gemeinde Düdingen.

Zunächst beginnt die Gemeinde mit dem Bau von Kanalisationen und mit Tiefbauarbeiten an den Teilstücken zwischen der Toggelilochbrücke und dem Bahnhof beziehungsweise der Tunnelstrasse. Sie sollen bis im September abgeschlossen sein. Ebenfalls bis dann sollen die beiden Auflager für den Steg fertig sein. Im Juli werden Baugerüste beim Bahnviadukt angebracht für den Bau des Stegs. Im Frühling 2020 soll dieser für die Bevölkerung geöffnet werden.

Ursprünglich hatte die Gemeinde vorgesehen, den Steg im Zuge der Sanierung der Toggelilochbrücke zu bauen. Es stellte sich aber während der Planung heraus, dass das Gerüst für den Bau des Stegs nicht geeignet war (die FN berichteten). Trotzdem konnte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit den SBB bei der Sanierung Vorarbeit leisten und Sondierbohrungen vornehmen.

Es gibt beim Bau des Stegs einige Herausforderungen zu meistern, wie Gemeinderat Patrick Stampfli sagt. Damit meint er nicht nur die Nähe der Baustelle zur Bahnlinie und die Koordination mit den Bauarbeiten zur Überbauung Düdingen Plus. Es braucht auch Eingriffe am Viadukt. Der Steg wird auf der Westseite der Pfeiler installiert, rund vier Meter unterhalb der Bahngleise. Gemäss früheren Angaben des Gemeindepräsidenten Kuno Philipona sollen die vormontierten Teile des Stegs mit einem Kran von den Schienen herabgelassen werden.

Etwas Verspätung

Ursprünglich hätte der Bau der Langsamverkehrsachse bereits im vergangenen Spätsommer beginnen sollen. Patrick Stampfli erklärt die Verspätung: «Wir mussten zunächst auf die Baubewilligung warten und danach auf die Subven­tionsbestätigung des Bundes.» Letztere traf Ende Oktober ein. «Wir haben entschieden, nicht noch vor dem Winter mit den Arbeiten zu beginnen», sagt Stampfli. Deshalb nun der Spatenstich an einem frühlingshaft warmen Februartag.

Zahlen und Fakten

Fuss- und Veloweg von Düdingen nach Avry

Der Toggelilochsteg in Düdingen gehört zum Langsamverkehrsprojekt Transagglo der Agglomeration Freiburg. Dabei handelt es sich um einen 17  Kilometer langen Weg für Fussgänger und Velofahrer, der von Düdingen über Granges-Paccot, Freiburg, Villars-sur-­Glâne, Corminboeuf und Matran nach Avry führt. Er soll den Einwohnerinnen und Einwohnern eine sichere Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten und die Wegzeiten für Pendler minimieren. Gleichzeitig können sich Freizeitsportler dort austoben. Der Abschnitt zwischen dem Bahnhof Poya und dem Finanzamt in Freiburg ist bereits fertiggestellt. Gemäss Agglo-Generalsekretär Félicien Frossard ist das 620 Meter lange Teilstück in Düdingen mit dem 92 Meter langen Toggelilochsteg die zweite Etappe, die nun in Angriff genommen wird. Bereits geplant ist auch das Stück zwischen dem neuen Avry Centre und dem Bahnhof Villars-sur-Glâne. Hier wartet die Agglo noch auf die nötigen Bewilligungen, 2022 soll dieses Teilstück eröffnet werden. Idealerweise sei die ganze Transagglo bis 2027 fertiggestellt, sagt Frossard. Zum Teil verläuft die Transagglo auch auf bereits existierenden Strassen und Wegen, so etwa zwischen der Grandfey-Brücke und dem St. Leonhard oder in Teilen von Villars-sur-Glâne. Die Gemeinden sind bei der Umsetzung der Langsamverkehrsachse die Bauherinnen; die Agglo steuert Unterstützung und Subventionen bei.

nas

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