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Statistik: Übergriffe haben nicht zugenommen, kommen aber häufig vor

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Gendarmeriechef Pierre Schuwey konnte den FN eine Statistik präsentieren, die alle Vorfälle, bei denen Gewalt physischer oder verbaler Natur gegen Polizisten im Spiel waren, seit 2002 dokumentiert. Aufgenommen werden unter anderem gewaltsame Festnahmen, Gebrauch oder Hervorholen der Waffe, Morddrohungen oder tätliche Angriffe. Die Zahl blieb mehr oder weniger konstant, zwischen dem Tiefstwert 265 (2005) und dem Höchstwert 324 (2008). Dies zeigt zwar die relative Häufigkeit von schwierigen Einsätzen, nicht aber eine Zunahme. Mit 159 Meldungen liegt auch das erste Halbjahr 2009 im Trend. Rund zwei Drittel der involvierten Personen seien entweder unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden beziehungsweise hätten psychische Probleme gehabt.

Immer genügend Kräfte im Einsatz

Schuwey bestätigt die Eindrücke der Polizisten von einer zunehmenden Aggressivität einer Minderheit. «Es gibt einfach gewisse Leute, die durch alle sozialen und gesellschaftlichen Netze fallen und ihren Frust auch an Autoritätspersonen auslassen. Klar, Freiburg ist nicht ein Banlieue von Paris, aber es gibt auch hier Leute, die jeglichen Respekt verloren haben und keine Angst vor Konsequenzen haben.» Die Polizei sei aber bereit, sich diesen Respekt wieder zu verschaffen, sagt Schuwey: «Vor einigen Jahren mussten wir uns in brenzligen Situationen zurückziehen, um danach wieder zurückzukehren. Heute sind immer genügend Kräfte im Einsatz, die in schwierigen Situationen eingreifen. Wir lassen nicht zu, dass Banden das staatliche Gewaltmonopol brechen.» pj

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