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Statuten staatskirchenrechtlich besiegelt

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Statuten staatskirchenrechtlich besiegelt

Delegiertenversammlung der Seelsorgeeinheit von Gross-Freiburg

Das Team der pfarreiübergreifenden Seelsorgeeinheit für die Stadt Freiburg und Umgebung ist bereits feierlich eingesetzt worden. An der ersten Delegiertenversammlung wurden nun auch die Statuten unterzeichnet, die den Zusammenschluss von neun Pfarreien formal-juristisch regeln.

Von Marie-Thérèse Weber-Gobet

Grosser Moment an der ersten Versammlung der Delegierten des Seelsorgeverbandes (SSV) für die deutschsprachige Pastoral der römisch-katholischen Pfarreien in Gross-Freiburg: Bischofsvikar Kurt Stulz (Vertreter des Bistums) und Michel Monney (Präsident des Exekutivrates der katholischen kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg) besiegeln mit ihrer Unterschrift die neu geschaffene Seelsorgeeinheit für die deutschsprachige Seelsorge in den Stadtpfarreien und den Pfarreien der französischsprachigen Agglomeration.

Damit fand ein Projekt seinen Abschluss, das eine Arbeitsgruppe unter dem Präsidium von Melchior Etlin, Marly, im Auftrag von Bischofsvikar Kurt Stulz vor zwei Jahren gestartet hatte. Ziel war es gewesen, der deutschsprachigen Seelsorge von Gross-Freiburg – rund 5500 Pfarreiangehörige – ein neues, zeitgemässes Profil zu geben und die schwieriger werdende Situation in Sachen Personalrekrutierung und Finanzen in den Griff zu bekommen.

Nur neun statt zehn Pfarreien

Der Statutenunterzeichnung vom vergangenen Freitag im grossen Pfarreisaal von Christ-König ist bei den zehn betroffenen Pfarreien eine Abstimmung über Annahme oder Ablehnung der Statuten vorangegangen. Die Statuten des SSV, welche unter anderem die Finanzierung der neuen Seelsorgeeinheit regeln, wurden nur gerade von einer Pfarrei, der Altstadtpfarrei St. Moritz, abgelehnt. Somit sind in der neuen pfarreiübergreifenden Seelsorgeeinheit (SE) neun – statt wie ursprünglich vorgesehen zehn – Pfarreien zusammengeschlossen.

Die neue SE verfügt über drei tragende Organe: eine Delegiertenversammlung (DV), die über Fragen finanzieller, rechtlicher und administrativer Art berät und entscheidet. Ein aus fünf Mitgliedern bestehender Seelsorgeverbandsrat (SE-Exekutive), dessen Aufgaben und Kompetenzen in vielerlei Hinsicht denjenigen eines Pfarreirates entsprechen. Und ein gemeinsamer SE-Seelsorgerat, der dem Seelsorgeteam in seelsorgerlichen Belangen beratend zur Seite steht.

An der ersten DV des SSV wählten die fast vollzählig anwesenden Delegierten die Mitglieder für den Seelsorgeverbandsrat: Walter Buchs, Pfarrei St. Niklaus und St. Paul; Gilbert Guinchard, Pfarrei St. Theres, und Bruno Häller, Pfarrei St. Peter und Paul, Marly. Die Delegierten erteilten den Gewählten die Kompetenz, zwei weitere Personen zu suchen, die ad interim bis zur nächsten DV das Amt der Seelsorgeverbandsrätin, des Seelsorgeverbandsrates bekleiden werden.

Der Seelsorgeverbandsrat wird sich selber konstituieren. Als Präsident vorgesehen ist der 57-jährige Walter Buchs, Redaktor bei den Freiburger Nachrichten und im Schönberg wohnhaft. Er hat bereits den Prozess der Entstehung der katholischen kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg als Mitglied der «Provisorischen katholischen Kirchenversammlung» mitgetragen. Als Rechnungsprüfer wurden gewählt: Hubert Chassot, Pfarrei St. Stefan, Belfaux, und Etienne Gruber, Pfarrei St. Niklaus und Sankt Paul. Georges Emery, Pfarrei St. Peter, wurde zum Rechnungsprüfer-Stellvertreter gewählt.

Einstimmig verabschiedet haben die Delegierten auch das Budget 2004 des SSV mit einem Aufwand von 600 000 Franken, was pro SSV-Pfarrei eine Beteiligung von 108 Franken pro deutschsprachiges Pfarreimitglied bedeutet.

Zentrales Pfarramt ab 1. November

Das vierköpfige Seelsorgeteam der SE setzt sich zusammen aus: Pfarrer Winfried Baechler, Leiter, Wendelin Bucheli, priesterlicher Mitarbeiter, Florian Joos, Pastoralassistent, Kathrin Meuwly, Pastoralassistentin. Ab dem kommenden 1. November verfügt die SE über ein zentrales Pfarramt im Gebäude der Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver, Route du Grand-Pré 3, in der Nähe des Vignettazschulhauses. Geografisch gesehen liegt dieser Standort im Zentrum der Agglomeration Freiburg bzw. im Zentrum der neuen SE.

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