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Stefan Zbinden schreibt Brünig-Geschichte

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Stefan Zbinden schreibt Brünig-Geschichte

Schwingen – Thomas Arnold Überraschungssieger – Kranz auch für Pellet

Thomas Arnold (Ruswil LU) wurde überraschend Brünig-Sieger, weil die beiden Schlussgangteilnehmer, Jörg Käser (Bern) und Daniel Odermatt (Innerschweiz), den Schlussgang stellten. Der zuvor führende Käser erhielt zu Recht nur die Minimalnote und verpasste so den Festsieg. Aus Freiburger Sicht schrieb Stefan Zbinden (Plasselb) Brünig-Geschichte.

Von RAPHAEL AEBISCHER

Thomas Arnold konnte im sechsten Gang das Duell der beiden Verfolger gegen Stefan Zbinden für sich entscheiden; mit diesem Sieg und 9,75 Punkten wurde Arnold zum glücklichen Erben.

Für einmal war es nicht Hans-Peter Pellet, sondern Stefan Zbinden, der aus dem Gästelager am Brünig für Furore sorgte. Er liess mit Superlativen den ganzen Tag aufhorchen. Er war der einzige Schwinger, dem vom strengen Kampfgericht in allen sechs Gängen ein Eidgenoss zugeteilt wurde, und zwar alles Innerschweizer. Doch diese Aufgabe löste Zbinden mit Bravour. Nach Siegen über Edi Kündig, Ruedi Odermatt und Bruno Ettlin lag Zbinden am Mittag mit 29,75 Punkten auf dem zweiten Rang. Gegen den späteren Schlussgang-Teilnehmer Daniel Odermatt musste er dann im vierten Gang in den nebelverhangenen Brünighimmel schauen. Doch sein nächster Sieg über den Geheimfavoriten Thomas Achermann war absolute Spitze, und Zbinden lag wieder auf dem vierten Rang.
Im sechsten Gang verpasste Stefan Zbinden gegen den Festsieger den Sieg. Hätte er Arnold mit einem Platten bezwungen, wäre Zbinden und nicht Arnold Brünig-Sieger geworden. Aber auch ohne dies verdient Zbinden höchstes Lob.
Auch Hans-Peter Pellet sorgte für Aufregung. Im ersten Gang bot er dem Favoriten Heinz Suter (Innerschweiz) bis 30 Sekunden vor Schluss Paroli, ehe er dem berüchtigten «Wyberhaken» des Muotatalers zum Opfer fiel. Im zweiten Gang gegen Thomas Ettlin (Innerschweiz) ging er rasant zur Sache und wollte sich rehabilitieren. Doch beim zweiten Zusammengreifen wurde er durch einen Kopfzug des Kernzsers überrascht. In der Brünigarena mit 5900 Zuschauern wurde es für einen Moment still: Man wollte und konnte es kaum glauben – der Publikumsliebling aus dem Senseland war zum zweiten Mal platt, und die Zuschauer vergassen dabei, den Sieger zu beklatschen. Der besonnene Pellet liess sich durch dieses Ungeschick nicht beirren und rollte daraufhin das Feld von hinten auf. Vier Siege in Serie liess er sich schreiben, und der zweite Brünig-Kranz, sein insgesamt 92. Kranz, war perfekt.

Pech für Nydegger und Piller

Nur 6 der 17 Südwestschweizer Gäste kamen in den Ausstich, d. h. konnten alle sechs Gänge bestreiten, Markus Pellet auf dem guten zehnten Schlussrang.

Pech hatte Michael Nydegger, der Schlussgang-Teilnehmer am Südwestschweizerischen in Mont-sur-Rolle. Im ersten Gang gegen die Innerschweizer Entdeckung Roman Emmenegger trotzte er einen Gestellten ab. Im zweiten Gang musste Nydegger wegen einer Brustbein-Verletzung aufgeben.
Pech hatte bereits vor vier Wochen am Südwestschweizerischen Adrian Piller gehabt. Er erlitt damals einen Kreuz- und Aussenband-Riss sowie eine Meniskusverletzung. Piller wurde mittlerweile operiert.
Überglücklich

«Ich bin nach diesem Mammutprogramm geschafft, aber überglücklich, denn nun habe ich im vierten Anlauf diesen begehrten Bergfest-Kranz endlich in meiner Sammlung. Ein grosses Ziel in diesem Jahr ist erreicht. Die Gegner kann man nicht nach Namen einstufen, sondern sie müssen einem liegen. Ist man vorne dabei, muss man mit grossen Brocken rechnen. Heute ist wirklich alles aufgegangen, und mein Notenblatt erhält bei mir einen Ehrenplatz.» ra

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