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Steigende Anzahl an Sozialfällen

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An der Delegiertenversammlung der Berufsbeistandschaft und des Sozialdienstes Sense-Oberland von Mittwochabend haben die 14 Delegierten die zwei Budgets 2019 einstimmig angenommen.

Othmar Neuhaus, Ammann von Giffers, legte dem Vorstand des Gemeindeverbandes ans Herz, die Budgets nicht zu grosszügig zu planen. Dabei bezog er sich auf die höher angesetzten Kostenanteile der Gemeinden für die Betreuung externer Beistandschaften. Das neue kantonale Erwachsenenschutzrecht sieht vor, dass jeweils die Wohnsitzgemeinde die Kosten für Mandatsbetreuungen übernehmen muss, wenn die betroffene Person kein Vermögen besitzt. Wechselt die Person ihren Wohnsitz, dauert es einige Zeit, bis die Berufsbeistandschaft vor Ort das Mandat übernehmen kann. Die Kosten für diese Übergangszeit werden der neuen Gemeinde in Rechnung gestellt. Pascal Spicher, Leiter der Berufsbeistandschaft Sense-Oberland, sagte den Delegierten, dass jede Gemeinde unterschiedlich betroffen sein werde. Deshalb sei die gerechteste Lösung, dass die Kosten über den Verband abgerechnet werden. Er sei sich bewusst, dass meist Gesetzesänderungen der Grund dafür seien, dass mehr Kosten anfallen würden, sagte der Giffersner Ammann. «Jede Gemeinde ist aber in mehreren Gemeindeverbänden aktiv, und in jedem dieser Verbände werden wir mit steigenden Kosten konfrontiert.»

Höhere Löhne

In den zwei Budgets fällt die Besoldung des Verwaltungspersonals höher aus, wie Kassier Anton Raemy ausführte. Auf der Grundlage der Gehalts­tabelle des Staatspersonals seien die Löhne um eine Stufe angepasst worden; die Teuerung sei nicht eingerechnet.

115 aktive Dossiers

Die Leiterin des Sozialdienstes Sense-Oberland, Cornelia Müller, berichtete den Delegierten, dass die Anzahl Dossiers stetig zunehme. Zurzeit behandle ihr dreiköpfiges Team mit einem Pensum von 180 Stellenprozenten 115 aktive Mandate; von Januar bis September 2018 waren es insgesamt 182 Mandate, die abgeschlossen oder noch aktiv sind.

Beeinflusst werde die Zunahme der Sozialfälle durch die Sparmassnahmen bei der Invalidenversicherung und weiteren Versicherungen, sagte Cornelia Müller den Delegierten. Gegenüber den FN fügte sie hinzu, dass auch die Oberlandgemeinden wohl mehr Sozialfälle verzeichnen, weil dort die Mieten tiefer seien.

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