Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Steiniger Weg zum Sieg

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ich weiss auch nicht, weshalb uns das Verletzungspech im Moment verfolgt», gestand Düdingens ratloser Headcoach Dario Bettello nach Matchende. Francine Marx, Mona Rottaris, Ines Granvorka, Kerley Becker: Sie alle sind gesundheitlich im Moment nicht in Topform. Während Granvorka mitspielte und lediglich mit leichten Rückenproblemen zu kämpfen hatte, betrat Becker das Spielfeld überhaupt nicht. Letzten Mittwoch hatte sie sich gegen Neuenburg eine Knieverletzung zugezogen. «Es ist aber lediglich ein kleiner Riss im Meniskus», gab sich die 32-jährige Mittelblockerin zuversichtlich. «Ich habe keine Schmerzen und sollte nächste Woche wieder zurück sein.» Zudem sei es bei diesem Match nicht unabdingbar gewesen, dass sie auf dem Feld stehe. Ersetzt wurde Becker von der 1,87 m grossen Samira Sulser. Gut gelaunt meinte Sulser nach dem Spiel: «Die Stimmung auf dem Spielfeld ist toll. Das Team ist schon so gut eingespielt, und die älteren Spielerinnen geben eine Menge Tipps und können genau sagen, wo die Priorität zu setzen ist.»

Leistungsabfall

Im ersten Satz gelang es den Düdingerinnen schon sehr bald, sich abzusetzen. Bis zu einem Spielstand von 8:5 spielte Lugano auf Augenhöhe, anschliessend zogen die Düdingerinnen aber davon und entschieden den Satz mit 25:13 klar für sich.

Was im ersten Satz noch mit Leichtigkeit gelang, machte den Power Cats später mehr Mühe. Im zweiten Satz traten die Teams punktemässig auf der Stelle. Keines von beiden vermochte sich wirklich abzusetzen. Gnadenlose Angriffe von Danielle Harbin und Sabel Moffett und der starke Düdinger Block bescherten den Power Cats die bitternötigen Punkte, und schliesslich gelang es den Einheimischen nach einem verpatzten ersten Satzball, den Sack bei einem Stand von 25:21 zuzumachen.

Kopf an Kopf im dritten Satz

«Im dritten Satz haben wir all unsere bisherigen Rekorde geschlagen», empörte sich Bettello. «Ganze elf Fehler haben wir uns geleistet. Der Gegner brauchte bloss auf dem Feld zu stehen und bekam einfach so elf Punkte geschenkt!» Der Headcoach beobachtete einen allgemeinen Leistungsabfall ab Ende des zweiten Satzes und spürte, dass der gestrige Tag für viele Spielerinnen kein guter Tag war. Er hatte im ganzen Spiel nur einen einzigen Wechsel vorgenommen. Beim Stand von 27:27 wechselte er im dritten Satz Granvorka aus und schickte an ihrer Stelle Brunner aufs Feld. «Granvorka hat nebst ihren Rückenschmerzen im Moment auch mental zu kämpfen und muss wieder Vertrauen aufbauen.»

Nachdem sich die Power Cats zu Beginn des Satzes einen Vierpunktevorsprung erkämpft und mit 12:8 geführt hatten, gab es nachher ein richtig spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Düdingerinnen gleich drei Matchbälle hatten. Der dritte Streich gelang dann auch, und die erleichterten Düdingerinnen entschieden den dritten Satz mit 29:27 für sich. «Unser Ziel ist erreicht, wir haben den Match gewonnen, und aus den Fehlern lernen wir», schloss Bettello seine Analyse ab. Nächsten Sonntag geht es nach Franches-Montagnes. «Das wird ein guter Auswärtstest für unser Team, denn in Franches geht es immer heiss zu und her.»

Telegramm

Düdingen – Lugano 3:0 (25:13, 25:21, 29:27)

Leimacker. 406 Zuschauer. SR: Sieber, Kühne.

TS Volley Düdingen: Granvorka, Harbin, Sulser, Beamish, Marbach, Moffett, Deprati (Libera); Brunner.

Volley Lugano: Kylmäano, Amara, Branca, Da Silva, Pulcini, Hasku, Zini (Libera); Romaneschi, Kosonen, De Marchi, Schaber.

Beste Spielerinnen: Moffett und Zini.

Mehr zum Thema