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Steinwerkzeuge im digitalen Zeitalter

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Im Band 27 der Reihe «Freiburger Archäologie» wird vorwiegend eine Materie behandelt: Stein. So ausdruckslos einem das kompakte Objekt auch vorkommen mag, es liefert viele Hinweise zur früheren Lebensweise des Menschen. Im neuen Band widmet sich die Autorin Laure Bassin insbesondere der Entwicklung der Techniken zur Steinbearbeitung der letzten Jäger und Sammler in Arconciel. Diese zogen als Nomaden umher und hielten sich zeitweise unter einem Felsüberhang in der heutigen Gemeinde Arconciel auf.

«Neolithisierung» nennt sich der Übergang dieser Lebensweise hin zu der Verbreitung des Ackerbaus und der Viehhaltung. Das war eine der bedeutendsten wirtschaftlichen Neuerungen Europas. Die mittelsteinzeitliche Fundstätte in Arconciel ist von internationaler Bedeutung. Anhand von dortigen Funden versuchten Fachleute herauszufinden, wie sich die damalige Westschweizer Population mit diesem Umschwung zurechtfand. Hier kommt die Steinverarbeitungstechnik ins Spiel: Das Material und das erforderliche handwerkliche Wissen, um dieses zu bearbeiten, zeugen davon, dass sich verschiedene Bevölkerungsgruppen untereinander ausgetauscht haben. Einige hielten sich aber auch an regionale Traditionen.

Zum ersten Mal erscheint ein Band der Reihe «Freiburger Archäologie» ausschliesslich in digitaler Form. «Digital ist die Zukunft», sagt die Autorin Laure Bassin dazu, «sonst bleibt das Wissen im Buch und kann nicht reisen». Die digitale Veröffentlichung habe den Vorteil, dass die Informationen leichter zugänglich und für ein internationales Publikum verfügbar seien, ob für Fachleute oder Laien. Darin sind die Steinartefakte auch in 3D-Modellen zu sehen, per Mausklick lassen sich die Funde von allen Seiten betrachten.

Der Link zur Monografie: https://www.saef.ch/publications/AF27/Archeologie_Fribourgeoise_27.pdf

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