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Stelldichein von Politik und Wirtschaft

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Stelldichein von Politik und Wirtschaft

Offizieller Akt an der Maschinenbau-Ausstellung in der HTA

Während zweier Tage findet an der Hochschule für Technik und Architektur (HTA) eine interaktive Ausstellung über die Berufe der Maschinenindustrie statt. Zum offiziellen Akt am Freitag fanden sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft ein.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Seit Anfang 2002 bemüht sich eine Arbeitsgruppe unter der Führung der Freiburgischen Industrie-, Dienstleistungs- und Handelskammer um eine Aufwertung des Wirtschaftsstandorts Freiburg. Die Ausstellung über die Berufe der Maschinenindustrie ist Teil einer Gesamtstrategie, die eine Verbindung von Wirtschaft, Ausbildung und Politik anstrebt. Ziel ist, aus dem Kanton Freiburg ein industrielles Kompetenzzentrum zu machen. «Freiburg ist schon jetzt ein industrieller Kanton mit fortschrittlichen und innovativen Unternehmen», betonte André Uebersax, Direktor der Handelskammer und OK-Präsident der Ausstellung.

Kern der Freiburger Industrie

Dass die Politik an einer Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswelt nicht uninteressiert ist, zeigte die Präsenz von nicht weniger als drei Regierungsvertretern an der offiziellen Veranstaltung vom Freitag: Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot, Volkswirtschaftsdirektor Michel Pittet sowie Land- und Forstwirtschaftsdirektor Pascal Corminboeuf gaben sich die Ehre.

Isabelle Chassot stellte fest, dass die Berufe der Maschinenindustrie für den Kanton Freiburg traditionell wichtig seien, oftmals jedoch weniger wahrgenommen würden als etwa jene der Informatik oder der Elektronik. Die aktuelle Ausstellung zeige die ganze Vielfalt der mechanischen Berufe und könne als eigentliches didaktisches Modell bezeichnet werden.

Michel Pittet bezeichnete die Unternehmen des Maschinenbaus als Kern der Freiburger Industrie und fragte: «Vergeht überhaupt je ein Tag oder eine Stunde, ohne dass wir irgendeinen Gegenstand aus dieser Branche in Händen hielten?»

«Fast alles ist heute mechanisch», stellte auch Charles Phillot, Präsident der Stiftung zur Förderung der beruflichen Ausbildung fest. Die Unternehmen seien gefordert, den Jungen zu zeigen, welche Möglichkeiten in den mechanischen und technischen Berufen steckten.

Bald eine Ausstellung zur Chemie?

Handelskammer-Präsident Bernard Sottas zeigte sich erfreut über eine «aussergewöhnliche Ausstellung». Sogar Leute aus akademischen und literarischen Gefilden habe sie anzusprechen vermocht, stellte er mit einem Augenzwinkern in Richtung der versammelten Staatsräte fest.

Michel Rast, Direktor der HTA, warf bereits einen Blick in die Zukunft: Anlässlich der Verleihung des Freiburger Innovationspreises vom Vorabend seien erste Kontakte geknüpft worden, um auf ähnliche Weise die Berufe der Chemie-Industrie zu präsentieren.

CD-ROM für jeden Besucher

Die zweisprachige Ausstellung zeigt etwa den Produktionsprozess eines Elektromotors, Ausbildungswege oder praktische Anwendungsgebiete der Mechanik (FN vom 14. November). Integraler Bestandteil ist eine CD-ROM, die jedem Besucher ausgehändigt wird und deren Inhalt auch im Internet zugänglich sein wird. Am Freitag haben über 400 OS-Zweitkürsler aus dem ganzen Kanton die Ausstellung besucht. Für heute Samstag rechnen die Organisatoren mit einem vergleichbaren Publikumsaufmarsch.

Die Ausstellung kann noch heute Samstag von 9 bis 16 Uhr besucht werden. Der Rundgang startet alle 20 Minuten. Weitere Informationen unter www.eif.ch/jm-2003.

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