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Stellenlose Jugendliche – was nun?

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Im August waren laut Amt für Arbeitsmarkt 240 Jugendliche mit abgeschlossener Lehre und rund 220 Studienabgänger ohne Stelle. Zahlen, die SP-Grossrat Martin Tschopp veranlassen den Staatsrat nach den Massnahmen zu fragen.

In seiner Antwort weist der Staatsrat auf vier Arten Praktika hin: Schnupperlehre, Ausbildungspraktikum (gezielte Ausbildung), Berufspraktikum (erste Erfahrungen sammeln) und das Praktikum in einer Übungsfirma (Handel, Marketing, Buchhaltung).
Das Amt für Arbeitsmarkt habe dieses Jahr bereits über 800 solche Praktika organisiert: Davon über 210 für Jugendliche unter 20 Jahren und 260 für Personen zwischen 20 und 29 Jahren.

100 entlöhnte Praktikumsstellen

Auf die Frage, inwiefern Jugendliche beim Kanton Freiburg Möglichkeiten haben Praktikas zu absolvieren, weist der Staatsrat auf die 100 entlöhnten Praktikumsstellen hin: 40 in der Verwaltung und der Justiz; 17 in den Anstalten und im landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve; 43 in den Spitälern und ärztlichen Diensten des Kantons. «Jedes Jahr ermuntert das Amt für Personal und Organisation die Dienststellen Praktikantinnen und Praktikanten aufzunehmen», schreibt der Staatsrat in seiner Antwort.

2005 zusätzliche Unterstützung

Der Staatsrat sei sich der dargelegten Situation bewusst, heisst es weiter. Daher seien für 2005 auch zusätzliche Massnahmen geplant: Erstens sollen 400000 Franken in eine «Budgetrubrik für Gehälter zur Integration von jungen Stellensuchenden» fliessen. Damit sollen zusätzliche Praktika und befristete Anstellungen finanziert werden. Zweitens will man besser informieren. In einer Broschüre sollen die Massnahmen des Amtes für Arbeitsmarkt und des Staates aufgelistet werden.

Bei Unternehmen Anreize schaffen

Zur Frage, was der Staat bezüglich Jugendarbeitslosigkeit unternehme, weist der Staatsrat ausserdem auf die finanzielle Unterstützung hin, welche Unternehmen erhalten, wenn sie ausgesteuerte Stellensuchende anstellen.

Nebst diesen Möglichkeiten können für Jugendliche mit abgeschlossener Lehre oder Berufsbildung aber auch im Rahmen des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung für die Insolvenzentschädigung geeignete Massnahmen organisiert werden.

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