Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Stéphane Lambiel sieht weit und breit keinen valablen Nachfolger für sich

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

EiskunstlaufLambiel und Meier klassierten sich bereits mit 15 respektive 16 Jahren an Europameisterschaften unter den ersten zehn. Zudem schafften beide an Junioren-Weltmeisterschaften den Sprung in die Top 5, Meier gewann gar die Bronzemedaille.

Hoffnung bei den Frauen

Davon ist der heutige Nachwuchs in der Schweiz weit entfernt. «Es wird noch eine Weile dauern, bis wir einen neuen Champion haben», sagte Lambiel, der an den Europameisterschaften in Bern für das Westschweizer Fernsehen als Ko-Kommentator tätig ist. Es gebe zwar einige Läuferinnen, die das gewisse Etwas besitzen würden, doch bei den Mädchen sei es immer schwierig, eine treffenden Prognose abzugeben.

Flaute bei den Männern

Bei den Männern dagegen sieht er derzeit kein Talent. Er habe sehr viele junge Läufer gesehen, jedoch noch keinen, bei dem die Augen leuchten würden, sagte Lambiel. Für ihn ist entscheidend, dass man seine Persönlichkeit ausdrücken kann, dass man sein Innerstes nach aussen trägt. Gäbe es so jemanden, könnte er sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen. Super findet Lambiel, dass es hierzulande sehr viel mehr Männer als früher gebe, die Eiskunstlauf betreiben würden.

Zeit, Trainer zu sein, hätte der Weltmeister von 2005 und 2006 derzeit ohnehin nicht. Denn er ist, was Shows betrifft, ein gefragter Mann, auch im Sommer. Und da er die Zuschauer, seinem Naturell entsprechend, zum Vibrieren bringen will, steht er täglich auf dem Eis und übt nach wie vor alles, auch Vierfach-Sprünge – und dies ohne Schmerzen. «Ich denke, dass es keinen Spass mehr macht, wenn du nicht mehr das bringst, was du vorher konntest», so Lambiel.

Lambiel will weitermachen

Der 25-jährige Unterwalliser will noch mindestens fünf Jahre weiterlaufen. Er erachtet es als grossen Vorteil gegenüber anderen Sportarten, dass es im Eiskunstlauf nach der Wettkampfkarriere diese Übergangsphase gibt. Was danach folgt, weiss er noch nicht. «Ich bin immer offen für neue Abenteuer», so Lambiel.

Grossen Spass macht ihm das Choreografieren. Lambiel hat bereits dem japanischen Weltmeister Daisuke Takahashi und dem kasachischen Talent Denis Ten bei der Gestaltung von Programmen geholfen. Weitere werden folgen, es ist allerdings noch nicht spruchreif. Auch der Franzose Florent Amodio, der an den Europameisterschaften in Bern nach dem Kurzprogramm führt, wollte «ein wenig» mit Lambiel zusammenarbeiten. Doch es sei nicht zustande gekommen.

Der neue Pluschenko

Vom 20-jährigen Amodio hält Lambiel viel: «Er ist frisch, verfügt über eine sehr gute Energie.» Der nach dem ersten Wettkampfteil drittklassierte Russe Artur Gatschinski, der erst 17 Jahre alt ist, erinnert ihn «etwas an Jewgeni Pluschenko». Dass die Jungen nach vorne drängen, stellt für ihn keine Überraschung dar. «Sie sind hungrig.» Weltweit gesehen ist er vom Kanadier Patrick Chan sehr beeindruckt, aber ebenso von den Japanern. Das Niveau bei den japanischen Meisterschaften sei bei den Männern gleich hoch wie an den EM, sagte Lambiel. Si

Mehr zum Thema