Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Steuerfuss aufgerundet

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Steuerfuss aufgerundet

Gemeindeversammlung Überstorf

Der Voranschlag 2007 der Gemeinde Überstorf sieht einen Ausgabenüberschuss von rund 70 000 Franken vor. Der Gemeinderat schlug deshalb vor, den vom Staatsrat vorgeschlagenen Steuerfuss nicht ab-, sondern aufzurunden.

Autor: Von ANTON JUNGO

Im Rahmen des Freiburger Spitalnetzes hatte der Staatsrat für die Gemeinde Überstorf den Steuerfuss sowohl für die natürlichen wie die juristischen Personen auf 75,8 Prozent pro Franken Staatssteuer festgesetzt. Der Steuerfuss lag bis anhin bei 85 Prozent. Der Gemeinderat schlug den Bürgerinnen und Bürgern vor, den Steuerfuss zu «runden» – angesichts der stagnierenden Steuereinnahmen, aber nicht ab-, sondern aufzurunden. Er beantragte, den Steuerfuss sowohl für die natürlichen wie auch die juristischen Personen auf 76 Prozent festzulegen. Beide Anträge wurden von der Versammlung mit grosser Mehrheit genehmigt.Die Budgetbeträge für 2007 verändern sich gemäss den Ausführungen von Thomas Schmutz, verantwortlicher Gemeinderat für die Finanzen, um rund 500000 Franken. Der Voranschlag sieht bei Ausgaben von 6795715 und Einnahmen von 6725260 Franken einen Ausgabenüberschuss von 70455 Franken vor. Die Gemeinde sieht Nettoinvestitionen von 774212 Franken vor. Mit 63 Stimmen, bei 11 Enthaltungen, wurde das Budget genehmigt.

Gewerbezone nicht zur Wohnzone verkommen lassen

Willi Schmutz, der in der Gewerbezone eine mechanische Werkstätte betreibt, bat unter Verschiedenem den Gemeinderat, darauf zu achten, dass sich die Gewerbezone nicht zur Wohnzone entwickelt. Er befürchtet, dass der Zeitpunkt kommen könnte, wo sich die Bewohner durch die Emissionen der Gewerbebetriebe belästigt fühlen könnten. Die anderen Gewerbler haben das Anliegen von Willi Schmutz mit ihrer Unterschrift unterstützt. Wie Frau Ammann Christine Bulliard-Marbach, festhielt, ist sich der Gemeinderat des Problems bewusst und versucht, dem Baureglement Nachachtung zu verschaffen.

Drei Buchautorinnen geehrt

Der Gemeinderat gab drei Mitbürgerinnen, die im vergangenen Jahr ein Buch veröffentlicht hatten, die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen und ihnen zu gratulieren. Im Rahmen einer Maturaarbeit hatte Marc Perler den Roman «Ve rschollen» verfasst. Die Gymnasiastin Angelina Maria Schwaller hatte das Angebot erhalten, im Sammelwerk «wortgestöber» Gedichte und Fotografien zu publizieren. Schliesslich veröffentlichte Maria Crescentia Schmutz-Wyder einen «Dressguide für Sie und Ihn».Wie die für Kultur zuständige Gemeinderätin Irène Majo-Spicher betonte, sollen die Mitbürger, die in den Bereichen Kultur, Sport usw. eine Leistung erbracht haben, jeweils in der letzten Gemeindeversammlung des Jahres geehrt werden.

Mehr zum Thema