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Steuersenkung in Aussicht gestellt

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Einstimmig haben die 39 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung von Rechthalten am Montagabend den Voranschlag 2020 genehmigt. Dieser sieht bei einem Aufwand und einem Ertrag von gut 4,4 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von rund 13 000 Franken vor. Dieser ist vor allem auf vermehrte Steuereinnahmen zurückzuführen. Ammann Marcel Kolly hoffte, dass diese in den nächsten Jahren jeweils um zwei Prozent zunehmen werden. «Eine Steuersenkung ist möglich, sie ist jeweils im Rahmen des Budgets zu prüfen», sagte Beat Thalmann, Präsident der Finanzkommission.

Besseres Steuerpotenzial

Rechthalten weist einen Steuerfuss von 90 Prozent der einfachen Kantonssteuer auf. Dass die Gemeinde nicht zu den reichsten gehört, zeigt auch der Index des Steuerpotenzials. Ammann Kolly konnte aber festhalten, dass dieser Index um 1,84 Prozent gestiegen ist.

Laut Marcel Kolly sorgt die Zunahme der Einwohnerzahl für einen Mehraufwand. «Um eine Kindergartenklasse in Rechthalten führen zu können, hat der Gemeinderat entschieden, sich an den Mehrkosten von 18 000 Franken zu beteiligen», hielt er fest. Auch die Kosten für die Kita steigen, da mehr Kinder diese besuchen. Höhere Ausgaben sieht die Gemeinde ebenfalls für die Spitex und besonders fürs Pflegeheim Ärgera vor. «Wir haben keine Reserven mehr», begründete Kolly, weshalb die Kosten fürs Heim um 85 Prozent auf 72 220 Franken steigen.

Weiter wurde eine Rückstellung von 100 000 Franken für die Revision der Pensionskasse des Staatspersonals vorgenommen. «Wir müssen uns mit rund 400 000 Franken an der Revision beteiligen», sagte Kolly und gab so zu verstehen, dass bis 2022 jedes Jahr mit 100 000 Franken gerechnet werden müsse. «Wenn das nicht eintrifft, umso besser», meinte er, dann wäre eine Steuersenkung eher möglich.

Viele Investitionen

Der Investitionsvoranschlag 2020 sieht bei Ausgaben von 5,1  Millionen und Einnahmen von 2,5 Millionen Mehrausgaben von rund 2,6 Millionen Franken vor. Ins Gewicht fallen dabei die Renovation der Wasserfassung Spitz mit 1,5 Millionen und die Erschliessung von Gewerbeland für eine Million Franken.

Einstimmig hat die Versammlung auch ein Darlehen von 30 000 Franken für die Automatisierung der Wasserabgabe Rotkreuz genehmigt. Laut Gemeinderat Heinrich Gugler kann so die Steuerung der Wasserbezugsmenge des Käserliwassers über die Betriebswarte, das Handy oder mittels PC/Laptop sehr schnell und ortsunabhängig erfolgen.

Einstimmig wurden auch die 5000 Franken für den Kauf einer Waldparzelle von 2185 Quadratmetern im Tägelmoos von der Pfarrei Alterswil gewährt. Den Wunsch eines Bürgers, den Wald dann auch zu unterhalten, konnte Gemeinderat Hugo Köstinger nicht erfüllen, da die Förster heute die Wälder vermehrt der Natur überlassen würden.

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