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Steuersenkung in Sicht

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Steuersenkung in Sicht

Oberwistenlach baut Schulden ab

Die guten finanziellen Ergebnisse der Gemeinde Oberwistenlach in den letzten Jahren führen zu einem schnelleren Schuldenabbau als geplant. An der Gemeindeversammlung im kommenden Dezember will man deshalb eine Steuersenkung beantragen.

Von CORINNE AEBERHARD

Die Laufende Rechnung 2003 wies bei einzelnen Posten zwar grössere Abweichungen zum Budget auf, unter dem Strich blieb dann aber fast das übrig, was man veranschlagt hatte. Bei Ausgaben in der Höhe von 7,08 Millionen Franken und Einnahmen von 7,09 Millionen Franken blieb ein Überschuss von gut 16 000 Franken. Das Budget sah Ausgaben von knapp 5,75 Millionen Franken und Einnahmen von 5,76 Millionen Franken vor.

Die Gemeinde konnte nebst den obligatorischen Amortisationen von gut 426 000 Franken zusätzliche 1,375 Millionen Franken abschreiben.
Wie viele andere Gemeinden auch, konnte Oberwistenlach höhere Steuereinnahmen verbuchen.
Bei der Investitionsrechnung sah das Budget Einnahmen von 613 000 Franken und Ausgaben von 834 000 Franken vor. Das Ergebnis Ende 2003 weist Einnahmen von gut 600 000 Franken und Ausgaben von gut 1,12 Millionen Franken aus.

Laufende Arbeiten an der Wasserversorgung kosteten mehr als vorgesehen. Die Gemeindeversammlung vom Dienstagabend in Lugnorre musste deshalb noch einen Nachtragskredit von 123 000 Franken genehmigen. Etwas anderes als Ja sagen konnten die Bürgerinnen und Bürger aber kaum, denn die Arbeiten sind bereits ausgeführt und die Beträge in der Rechnung verbucht. Gemäss Syndic Dominique Chervet hatte man während der Ausführung der Arbeiten verschiedene Entscheide getroffen, die höhere Kosten verursachten; u.a. erwähnte er den Einbau einer Abwasserleitung.

Bessere Situation als
Finanzplan vorsieht

Die «erfreuliche finanzielle Entwicklung» hat den Gemeinderat dazu bewogen, über eine Steuersenkung nachzudenken», erklärte Chervet. Sie soll an der Dezember-Versammlung traktandiert werden, stellte er in Aussicht.

Weiter verglich er die aktuelle Situation mit dem Finanzplan. Die Gemeinde wies im 2001 8 Millionen Schulden auf. Ende 2006 sollen es noch 4,6 Millionen sein. Gemäss Finanzplan rechnete man mit einem weniger raschen Schuldenabbau. Die Verschuldung pro Kopf betrugt Ende letzten Jahres 5570 Franken.

Diskussionslos ist die Gemeindeversammlung auch den weiteren Anträgen des Gemeinderates gefolgt. Sie hat den Beitritt zur Waldrevierkörperschaft «Unterer Seebezirk» sowie deren Statuten genehmigt. Auch die Statuten zur neu gegründeten Spitex Haut-Lac/Vully wurden genehmigt.
Aufbau Lion d’Or in Môtier

«Ein schönes Projekt» nannte es Syndic Dominique Chervet. Die Rede war vom Wiederaufbau des abgebrannten Hotels Lion d’Or in Môtier.

Im vergangenen Dezember hat die Gemeindeversammlung den Finanzplan genehmigt. Mittlerweile sei viel Arbeit geleistet worden. Die Pläne des Wiederaufbaus sehen den Einbau einer Zivilschutzanlage mit 150 Plätzen vor. Die Pläne lagen kürzlich öffentlich auf und es seien keine Einsprachen eingegangen. Gemäss dem zuständigen Gemeinderat Francis Chautems könne der Bau in etwa anderthalb Monaten beginnen.
Einziehen will dereinst auch die Gemeindeverwaltung. Gemäss Plan soll sie im 1. Stock des Gebäudes eingerichtet werden.
Im Erdgeschoss ist der Espace vulliérain geplant (siehe auch FN vom 26. April). Obwohl noch nicht klar ist, ob dieses Projekt zustande kommt, werde das den Wiederaufbau nicht verzögern, sagte sowohl die zuständige Gemeinderätin Christine Capt wie auch der Syndic. Die Räume seien so konzipiert, dass sie auch für einen anderen Zweck eingerichtet werden könnten.

Gemäss Plan würde auch das Tourismusbüro einziehen. Weiter gäbe es einen Ausstellungsraum sowie eine Degustationsbar. Im zweiten und dritten Stock sollen Wohnungen entstehen.

Der Wiederaufbau des Hauses hat auch dazu geführt, dass man gewisse Änderungen an der Verkehrssituation vornehmen wird. Vis-à-vis über die Strasse werden zudem Parkplätze gebaut. ca

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