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Stickereien aus Palästina

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Farbenfrohe Accessoires in Praz

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Selten sind die Nachrichten, die von den Medien aus den Palästinenser Gebieten verbreitet werden, positiv. Jedes Jahr gegen Ende des Sommers verbreiten zwei, die persönliche Kontakte zu Palästinensern haben, positive Nachrichten. Marie-Noëlle und Roland Lombard verbringen jeweils ihre Sommerferien im elterlichen Prachthaus in Praz am Murtensee und zeigen dabei die Kunstwerke von Dutzenden von Stickerinnen im grossen Salon. Mit ihren fünf Zentimeter langen spitzen Sticknadeln kämpfen die Frauen aus dem Pastoralzentrum Melkite in Ramallah und aus Gaza mit sanften Mitteln, mit farbigem Garn und Baumwolle, um Aufmerksamkeit und Anerkennung. Der Erlös der verkauften Stickereiarbeiten erlaubt es mancher Familie, besser über die Runden zu kommen.

Stickereien bezaubern den Alltag

Meistens ist der Grund schwarz, auf dem die jungen Mädchen und Frauen mit rotem, blauem und neuerdings oft auch mit gelb-orangem Garn die traditionellen Muster sticken. Die Gürtel, Taschen, Portemonnaies, Kissenhüllen u.v.a. bringen mit ihrer bunten Dekoration Farbe in den Alltag. Die Preise der ausnahmslos handgefertigten Produkte sind tief, und dennoch ist das, was die Frauen damit verdienen, oft entscheidend für das wirtschaftliche Überleben der Familien.

Marie-Noëlle und Roland Lombard nehmen bei ihren Ausstellungen jeweils auch Wünsche von Kunden entgegen und geben die entsprechenden Aufträge weiter. So entstehen auch Westen, Kinderkleider u.v.a. auf Mass.
Für Spaziergänger, die am Wochenende vom 26., 27. und 28. August am Murtensee sind, bietet die Ausstellung auch eine Gelegenheit, mit den Gastgebern durch das Herrschaftshaus zu flanieren und den Prunksalon zu bewundern.

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