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Stiftung Applico baut ihr Atelier aus und schafft zusätzliche Arbeitsplätze

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Autor: Karin Aebischer

An Werktagen ist in den Ateliers der Stiftung Applico einiges los: Es wird fleissig gebügelt, sortiert, verpackt, Militärhosen und -Vesten werden zusammengelegt oder Bücher sorgfältig in ihre Einzelteile zerlegt, um diese dann je nach Material zu entsorgen oder zur Wiederverwertung aufzubewahren. Die Arbeiten der bei Applico (siehe Kasten) beschäftigten Personen sind vielseitig und reichen vom Töpfern über Schreinerarbeiten bis hin zu Lieferdiensten.

Wartelisten für die Stellen

Für die 36 bis 40 Personen, die im Atelier in Schmitten Teilzeit arbeiten, sind die Platzverhältnisse nun aber zu eng geworden. Deshalb wird das Atelier um rund 120 Quadratmeter vergrössert. «Neu entstehen ein Ruheraum, der auch als Rückzugsort dienen kann, ein Raum für Arbeiten im Bereich Hauswirtschaft, ein Sitzungszimmer und eine grössere Cafeteria», erklärt Co-Geschäftsleiterin Bea Vonlanthen-Minnig.

Mehr Personal

An die räumliche Erweiterung ist eine Erhöhung der Arbeitsplätze gebunden. Diese ist Anfang Mai umgesetzt worden. «Es sind vier zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. So können wir sechs bis acht weitere Personen beschäftigen», sagt André Schneuwly, Co-Geschäftsleiter der Stiftung. Diese Stellen zu besetzen sei kein Problem. «Es gibt Wartelisten für die Plätze in den Werkstätten.» Die Stiftung Applico entwickelt sich seit ihrer Gründung vor sieben Jahren in den verschiedensten Bereichen weiter. Eine Akquisitionskommission hält ständig nach neuen Aufträgen Ausschau. «Zusätzliche Aufträge gehen meist auch mit dem Bedarf an Lagerkapazitäten einher», sagt Bea Vonlanthen.

Ein Weinlager

So verwalten die Mitarbeitenden der Stiftung auch ein Weinlager und machen die Lieferungen. Im Bereich des Produktevertriebes will Applico zusätzliche Aufträge einholen. «Wir möchten stets über eine breite Palette an Aufträgen verfügen», sagt André Schneuwly.

Die Beschaffung neuer Aufträge sei im vergangenen Jahr einfacher gewesen als erwartet. Und auch für das erste Halbjahr 2010 sehe die Auftragslage gut aus. «Wir haben die Krise mehr gefürchtet, als sie eingetreten ist», meint die Co-Geschäftsführerin. So haben die Mitarbeitenden eben einen Grossauftrag der Freiburger Kantonalbank fertiggestellt: Für den Muttertag wurden 5200 «Kartenaufhänger» produziert. «Auch das Bügeln für Private ist sehr gefragt», sagt Bea Vonlanthen.

Netzwerk äusserst wichtig

Dass die Dienstleistungspalette der Stiftung immer grösser wird, kommt nicht von ungefähr. «Man muss dynamisch, offen und innovativ bleiben, sonst verpasst man den Zug», betont André Schneuwly. Für Applico sei dabei auch die Vernetzung mit den Behörden, den medizinischen Diensten sowie den Familien der Mitarbeitenden sehr wichtig.

Im Alltag gelte es, die Autonomie der Mitarbeitenden so gut wie möglich aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln. Applico bietet ihnen auch die Möglichkeit, bei externen Arbeitgebern Praktikas oder Arbeitsversuche zu absolvieren. «Es ist wichtig, dass die Mitarbeitenden wissen, dass sie diese Möglichkeit haben», betont Bea Vonlanthen.

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