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Stimmenauszählen in Corona-Zeiten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

So ungeordnet, wie es in den Vereinigten Staaten abläuft, wird es am Wochenende in der Fusionsgemeinde Tafers sicher nicht zu- und hergehen. Doch der Organisationsaufwand für das Auszählen der Stimmen ist wegen der Corona-Pandemie viel grösser als sonst. Im umfangreichen Konzept von Gemeindeschreiber Helmut Corpataux sind neben den Vorschriften wie Maskenpflicht, Desinfektion und Abstand auch spezifisch für alle Wahl- und Auszählungsbüros Abläufe und organisatorische Details festgehalten. «Uns war es wichtig, die Stimmenden zu schützen, aber ebenso unsere Mitarbeitenden.»

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Alterswil, St. Antoni und Tafers können wie üblich in ihrem Dorf ihre Stimmen abgeben. «Es sind bereits viele Stimmen auf brieflichem Weg abgegeben worden, wie das in den letzten Jahren immer der Fall war.» Es sei unklar, ob am Wahlsonntag von 10 bis 12 Uhr noch sehr viele Bürger persönlich vorbeikämen. Für den Fall der Fälle müsse aber eine Infrastruktur bereitstehen, damit ein allfälliger Grossandrang bewältigt werden könnte, so Corpataux.

Sind die Wahlbüros geschlossen, werden die Stimmen zum einen im Amthaus Tafers und zum anderen für den gemeinsamen Wahlkreis Alterswil/St. Antoni in Alterswil ausgezählt. Räumlich getrennt und in Zweierteams unterteilt öffnen die Wahlhelfer die Couverts und bereinigen diese; sie sortieren zum Beispiel ungültige Stimmzettel aus. Bei der Erfassung am Computer wird immer nur ein Teammitglied Tastatur und Maus bedienen, während das andere die Zahlen vorliest.

Damit alle kurzfristigen Ausfälle kompensiert werden können, sind an beiden Auszählungsorten je 15 bis 20 Leute eingeteilt. Die einen gehören fest zu den Teams, andere sind als Reserve vorgesehen, etwa, wenn bei jemandem Krankheitssymptome auftreten oder jemand in Quarantäne muss.

Eine Prognose, wann die Resultate vorliegen werden, kann Helmut Corpataux nicht geben. Die ungewohnten Abläufe und zusätzlichen Massnahmen könnten zu einer Verzögerung führen. «Da die Leute durchgehend Maske tragen, kann es sein, dass die Kommunikation erschwert ist, weil Nachfragen nötig sind.» Er sei aber sicher, dass der Wahlsonntag gut ablaufen werde. «Es ist kein Wettrennen. Es dauert so lange, wie es halt dauert, denn wir wollen, dass die Wahlen sauber und korrekt über die Bühne gehen.»

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