Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Stimmgewaltige Pop-Show

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Christina Aguilera im Zürcher Hallenstadion

Wenig zu lachen hat Aguilera offenbar beim Blick in die Zeitungen. Presse, Gerüchte, Klatschblätter – diese Schlagwörter flimmern während des ersten Clips, der Aguilera in Handschellen zeigt, über die Leinwand.

Mit einem Paukenschlag legt die Missverstandene los. Im hautengen, schwarzen Leder-Catsuit singt sie hemmungslos «Dirty» – den Hit, der wegen des freizügigen Videos für rote Köpfe gesorgt hat. «Egal, wie sie dich kritisieren», sagt Christina. «Wichtig ist, dass ihr eurem Herzen folgt.»

Für alle Geschmäcker

Ihr aktuelles Album trage zwar den Titel «Stripped», doch es gehe dabei nicht ums Ausziehen, sagt Aguilera, nachdem ihr einer der acht Tänzer den Rock entreisst und sie in knappsten Hot-Pants und hautengem Top dasteht. Es sei ein persönliches Werk mit jeder Menge positiven Aussagen.

Aguilera zeigt, dass sie sich in keine Schublade stecken lassen will. Bei ungewohnt harten Rock-Nummern schüttelt sie head-bangend ihre neuerdings schwarze Löwenmähne, bei den Balladen gibt sie sich sanft wie ein Kätzchen.
Die Tochter eines Ecuadorianers und einer Irin präsentiert auch einen Song auf Spanisch, auch wenn sie diese Sprache nur mässig beherrscht. In ihrer Heimat USA brachte ihr das den Vorwurf ein, sie wolle als Pseudo-Latina auf der Südamerika-Welle mitreiten.
Doch Aguilera tut, wonach ihr ist und fühlt sich wohl dabei. «Genie in a bottle», den Song, der ihr international den Durchbruch verschaffte, hüllt sie in arabische Klänge. Ein Harem aus vier Tänzern in Kopftüchern und mit nackten Oberkörpern umschwirrt sie dabei. Girl-Power ist angesagt, wenn sie einen der Tänzer für sich und das Publikum strippen lässt.
Perfekte Choreografie, perfekte Stimme. Singen kann sie, die typische Vertreterin der Pop-Plastik-Welt, immer wieder liefert Christina Aguilera Kostproben ihrer Stimmgewalt. Problemlos steigt sie die Tonleitern auf und ab, improvisiert und gönnt sich zwischendurch ein Kichern.

Begeistertes Publikum bei
«Lady Marmelade»

Nach gut 80 Minuten ist die Show vorbei. Fast. «Ich kann nicht gehen, ohne ein wichtiges Lied zu singen», haucht Christina, als sie – erstaunlich schlicht in Jeans und T-Shirt – für die einzige Zugabe auf die Bühne zurückkehrt.
A cappella schmettert sie die ersten Strophen ihres Hits «Beautiful», an dem sich dieser Tage viele Bewerberinnen an Casting-Shows versuchen. Und so singen zum Schluss 12000 Kehlen mit. Nach Danksagungen und einem finalen Kichern heisst es dann endgültig «Good-bye».

Meistgelesen

Mehr zum Thema