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Stinktiere bereit für die nächsten zehn Jahre

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Zehn Jahre ist es her, dass die Freiburg Skunks erstmals mit ihren langen Schlägern versuchten, den Hartgummiball möglichst oft im gegnerischen Tor unterzubringen. Heute wie damals ist Lacrosse – dieses schnelle, intensive und durchaus harte Spiel, das vor allem in Kanada populär ist – in der Schweiz eine absolute Randsportart. Weiterentwickelt hat sich hingegen der Club. Zu Beginn spielten die Skunks dort, wo es gerade Platz hatte, zunächst in der Unterstadt, später im Guintzet. «Nun sind wir auf dem Kunstrasen im St. Leonhard, haben dort unsere fixen Zeiten und fixe Feldlinien», sagt Philipp Schmid. Er ist seit sechs Jahren dabei und erlebt momentan, wie im Club eine zweite Generation immer mehr Verantwortung übernimmt, sei es im Vorstand oder auf dem Feld. «In unserem Jubiläumsjahr stehen wir auf festen Füssen. In den letzten zwei Jahren mussten wir einen Umbruch vornehmen – aber das hat gut geklappt.»

Verjüngung geglückt

Die Spieler aus den Gründerjahren, viele davon Studenten, wurde älter, wurden berufstätig, wurden Väter. «Das hat sich in der Trainingspräsenz widerspiegelt, entsprechend waren wir im hinteren Feld der Tabelle angesiedelt. Mittlerweile läuft es wieder besser, auch dank einer deutlichen Verjüngung.» In dieser Saison haben die Stinktiere zwei ihrer vier Spiele gewonnen. Dominiert wird die Sechserliga von Zürich. «Unter anderem wegen der ETH, die Studenten aus der ganzen Welt anzieht. Da kannst du dann Anfang Saison gespannt schauen, welche Topspieler aus Nordamerika sich wieder eingeschrieben haben», sagt Schmid und lacht.

Freiburg feierte seinen grössten Erfolg 2013 mit der Teilnahme am Final-Four-Turnier und dem Erreichen des dritten Rangs. «Vor zwei Wochen habe ich mir ein Foto von damals angeschaut – und danach im Training festgestellt, dass nur noch etwa ein Drittel der Spieler von damals dabei ist.»

Auf 21 bis 23 Jahre schätzt Schmid den Altersdurchschnitt im Team. «Es sind einige Collège-Schüler mit dabei.» Und auch die klare Deutschschweizer Dominanz löse sich allmählich auf. «Die meisten im Club sind zweisprachig, es gibt aber mittlerweile auch einige mit französischer Muttersprache.» 30 bis 35 Namen umfasst die Spielerliste des Männerteams, 15 bis 18 gehören zum Stammkern, der zweimal pro Woche trainiert.

Der Club soll weiter wachsen

Damit ist das Männerteam gut aufgestellt. Doch der Club will sich damit nicht begnügen, er will weitere Schritte nach vorne machen. Die Skunks wollen bald ein eigenes Frauenteam stellen können. «Es hätte bereits in dieser Saison fast geklappt. Ab zehn Spielerinnen bist du spielberechtigt. Bei uns waren es elf, das wäre noch ein bisschen knapp gewesen.» Deshalb spielen die Frauen des Clubs in dieser Saison noch in einem Mischteam, das für Spielerinnen vorgesehen ist, deren Club kein eigenes Team zusammenbringt. «Aber es ist definitiv das Ziel, dass nächste Saison auch ein Frauenteam an den Start geht.»

Bei der Nachwuchsarbeit will der Club ebenfalls noch eine Schippe drauflegen. «Eine Juniorenabteilung wäre das Grösste», sagt Schmid. Und es sei gar nicht einmal so unwahrscheinlich, diesen Wunsch bald schon zu verwirklichen. «Wir sind dran.» Zwei Spieler der Skunks haben sich bereit erklärt, jeweils am Mittwoch ein Training für 10 bis 15-Jährige anzubieten. Bereits ein halbes Dutzend Junge ist interessiert. Kommt noch der eine oder andere hinzu, wird das Projekt gestartet. «Wir sind zuversichtlich, dass wir schon bald genügend Leute zusammenhaben. Einige der älteren Spieler sind Lehrer geworden und damit direkt an der Quelle», sagt Schmid schmunzelnd.

«Wie eine Familie»

Schmid ist die Leidenschaft für den Lacrosse-Sport anzuhören – obwohl der IT-Berater, der in der Stadt Freiburg wohnt, eher per Zufall durch einen Freund zum Lacrosse-Spieler wurde, nachdem er zuvor beim American Football oft mit Verletzungen gekämpft hatte. «Mir gefällt die Vielfältigkeit. Es braucht Koordination, Schnelligkeit, Ausdauer – und gleichzeitig gibt es für alle eine Position, nicht jeder muss ein Modellathlet sein.» Zudem gefalle ihm bei den Skunks auch das ganze Drum und Dran. «Es klingt abgedroschen, aber wir sind wie eine Familie. Wir sind nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz Freunde.»

Das Programm

Am Gameday feiern die Freiburg Skunks am Sonntag auf den Kunstrasenfeldern des St. Leonhard ihr 10-Jahr-Jubiläum. Nebst einem Apéro steht vor allem viel Lacrosse an. Das Programm. Männer: Wettingen Wild – Zürich Lions 10.00 Uhr. Freiburg Skunks – Solothurn Ambassadors 12.00 Uhr. Frauen: BSW (Mischteam mit Freiburger Beteiligung) – Wolfpack 14.30 Uhr. Zürich Lions – Wettingen Wild 17.00 Uhr.

Lacrosse

Schläger, Tore und neun Feldspieler

Der Mannschaftssport Lacrosse wird mit Schlägern, die ein Netz zum Fangen, Tragen und Werfen eines Hartgummiballs haben, gespielt. Auf dem Feld stehen sich neun Feldspieler und ein Torwart gegenüber. Bei den Männern dauert ein Spiel 80  Minuten, bei den Frauen   60. Die Sportart, die vor allem an der Ostküste Nordamerikas beliebt ist, fand bereits im 17. Jahrhundert erste Erwähnungen, 1904 und 1908 war sie sogar noch olympisch. In der Schweiz wurde die erste Equipe 2005 gegründet. Heute spielen in der Swiss Lacrosse League sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen sechs Mannschaften mit. «Die Anzahl Teams hat in den letzten Jahren stagniert», sagt Philipp Schmid von den Freiburg Skunks. «Trotzdem kann man von einem Aufschwung von Lacrosse in der Schweiz reden, da Ausbildung und Niveau besser geworden sind.»

 

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