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Stopp den Hitzeinseln in Städten

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In der Stadt ist es heisser als auf dem Land. Denn dunkler Asphalt und Beton absorbieren Wärme und geben diese langsamer an die Umgebung ab als Grünflächen. Im Sommer kann dies auf Plätzen und entlang von Strassenzügen zu einem unerträglichen Klima führen. Hitzeinsel heisst das Phänomen. In der Stadt Freiburg gibt es sie etwa auf dem Gebiet entlang der Zeughausstrasse vom Bahnhof Richtung Perolles sowie im Burgquartier.

Nun will die Freiburger Hochschule für Technik und Architektur in einem Forschungsprojekt aufzeigen, wie dem Problem mit einfachen Mitteln entgegengewirkt werden kann. Dazu baut sie gemäss einer Mitteilung der Stadt Freiburg im kommenden Frühling zusammen mit dem Smart Living Lab auf dem Gelände der Blue Factory einen besonderen Pavillon. Er besteht aus Holz und ist auf der Seite offen. Im Innern sorgen eine Wasserwand, Kletterpflanzen und ein Verdunstungssystem für angenehm kühle Temperaturen. Zudem werden kleine Tanks mit einem Wasser-Salz-Gemisch, die tagsüber Wärme absorbieren und nachts wieder abgeben, unter den Sitzgelegenheiten platziert. Das Dach ist begrünt und mit Fotovoltaik-Panels versehen. Eine Kaminöffnung in der Mitte gewährleistet die Luftzirkulation im Innern des Pavillons, und ein Sonnensegel gibt zusätzlich Schatten – schattenspendend sind auch Form und Ausrichtung des Pavillons.

Info und Forschung

Gemäss Projektleiter Marc Vonlanthen verfolgt die Hochschule mit dem Pavillon zwei Ziele. Erstens gehe es darum, die Bevölkerung für das Problem der Wärmeinseln und mögliche Lösungen zu sensibilisieren. So wird der Pavillon im nächsten Juni zunächst auf dem asphaltierten Platz zwischen dem langen Gebäude der Uni und der Hochschule stehen. Danach wird er an drei weiteren Standorten in der Stadt Freiburg aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. «Der Pavillon soll durch seine Architektur zum Aufenthalt einladen», sagt Vonlanthen. Nebst der Sensibilisierung dient das Projekt auch der Forschung. Messungen im und um den Pavillon sollen zeigen, wie sich die einzelnen Massnahmen auf das Mikroklima auswirken.

Crowdfunding

Um die Materialien für den Pavillon finanzieren zu können, hat das Team um Marc Vonlanthen über die Plattform «wemakeit» ein Crowdfunding gestartet. Das Projekt ist total mit 170 000 Franken veranschlagt; die Materialkosten betragen 40 000 Franken. Sponsoren sind die KGV und die Freiburger Kantonalbank. Die Stadt beteiligte sich an den Vorstudien und leistet logistische Unterstützung.

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