Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Störende und behindernde Kunst

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Verunstaltung der Stahlskulptur bei der Grandfey-Brücke ist eine veritable Seldwylageschichte. Zum Glück sind die SBB die Täterin, sonst gäbe es den nächsten Fryburger-Witz! Der Vorfall bringt auf den Punkt, worum es bei der Diskussion um diese Skulptur geht.Die Skulptur hat bekanntlich von Anfang an für Ärger gesorgt. Die Museumsdirektorin Yvonne Lehnherr hat dazu gesagt, der Zweck der Kunst bestehe darin zu stören. Ich bin mit Frau Lehnherr einverstanden, dass Kunst stören darf. Kunst soll überraschen, zum Nachdenken anregen, bestimmte Vorstellungen und Denkweisen in Frage stellen, neue Sichtweisen provozieren. Die Idee von Richard Serra, mit seiner Skulptur auf die geniale Konstruktion der Grandfey-Brücke hinzuweisen, entspricht diesem Anliegen.Nur, die Skulptur bei der Grandfey-Brücke ist nicht nur anregend, störend, Aufmerksamkeit erregend. Sie ist ein ärgerliches Hindernis. Ich benutze die Grandfeybrücke häufig mit dem Velo oder zu Fuss. Die Skulptur behindert Jogger/-innen, Velofahrende, Familien mit Kinderwagen bei den Brückenstiegen. So originell die Idee von Serra auch sein mag, so berühmt der Künstler und so teuer die Skulptur, es ist ein Unsinn, mit einer Skulptur Velofahrende, Familien mit Kinderwagen und Jogger zu behindern. Oder würde es jemand gutheissen, an einer Strassenkreuzung oder auf einem Flugplatz eine verkehrsbehindernde Skulptur aufzustellen? Hubert Zurkinden, Freiburg

Mehr zum Thema