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Strapazen für ambitionierte Kadetten

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Autor: Marc Kipfer

Murten Wer ins Kader aufsteigen will, muss etwas leisten: Diese Regel gilt auch bei den Murtner Kadetten. Und wie in der Berufswelt ist es auch hier möglich, einen Karrieresprung nach ganz oben zu machen.

An nur einem Wochenende, einem ziemlich harten allerdings, kann aus einem Neuntklässler ein Hauptmann, aus einer Neuntklässlerin eine Hauptfrau werden. Möglich ist dies an der «Kaderprüfung», die einer militärischen Durchhalteübung gleicht: Ihre Teilnehmer wissen, dass sie 36 Stunden dauert und dass Fitness ebenso gefragt ist wie Wissen und Geschicklichkeit. Doch das Programm ist unbekannt und ändert von Jahr zu Jahr.

Mehr Anwärter denn je

Dieses Wochenende führte die Kaderprüfung mit Ruck- und Schlafsack rennend nach Sugiez, dann mit dem Velo den Wistenlach hinauf zu einem sechsstündigen Postenlauf (inklusive einer Wissens- und einer Überwindungsaufgabe), bevor es morgens um 7.30 Uhr in Nant die erste Schlafgelegenheit gab. Weitere Kilometer zu Fuss und auf dem Velo sowie einige Schwimmmeter im Hallenbad folgten am zweiten Tag, mit Ziel auf dem Bodemünzi.

Zur Prüfung mit dem verharmlosenden Namen «Stella 7» waren 38 Kadetten angetreten – 15 mehr als im Vorjahr. Acht Teilnehmende gaben unterwegs auf; 30 standen die Übung durch, darunter zwei Kadettinnen. Sie alle nehmen das mit, was Martin Zbinden, Hauptleiter des Kadettenkorps, als Zweck der Kaderprüfung beschreibt: «Ein Erlebnis, das niemand kaufen kann.»

Im Fokus der Zuschauer

Nur jemand aus diesen 30 darf an der Solennität vom Dienstag, 22. Juni, als Hauptmann oder -frau vorausmarschieren, Anweisungen geben und im Fokus der Zuschauer stehen. Wer sich für diese und weitere Kaderpositionen qualifiziert hat, werten die Kaderprüfer derzeit aus. Ihr Verdikt geben sie erst an der Brevettierung im Murtner Rathaus bekannt: voraussichtlich am Freitag nächster Woche.

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