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Strategie für Nationalgestüt

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AvenchesDie Pferdebranche ist bereit, für die Dienstleistungen des Nationalgestüts mehr zu bezahlen, damit dieses vom Bund weiter betrieben wird. In Zusammenarbeit mit dem Nationalgestüt und dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) wurde eine neue Strategie für die Zukunft des Gestüts entwickelt. Ziel ist laut Michael Gisy, Direktor des Nationalgestüts und der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux, die Kosten des Bundes für das Gestüt von heute jährlich 6,1 auf 4,9 Millionen Franken zu senken. Dies soll unter anderem mit höheren Preisen für bestimmte Dienstleistungen, einer Überarbeitung der Angebotspalette und einer höheren Effizienz erreicht werden, bestätigt Gysi einen Bericht der Tageszeitung La Liberté. «Wir wollen einen dritten Weg zwischen der Schliessung und der Privatisierung des Gestüts aufzeigen», sagt Gysi.

Entscheid im Dezember

Die Strategie wird vom Schweizerischen Verband für Pferdesport, dem Schweizerischen Freibergerzuchtverband und dem Verband Schweizerischer Pferdezuchtorganisationen getragen. Gysi hält fest, die Massnahmen könnten bis nächsten Sommer ausgearbeitet und auf Anfang 2012 umgesetzt werden. Auf dieses Datum plant der Bundesrat das Gestüt im Zuge der Sparmassnahmen zu schliessen. Den Entscheid über die Schliessung fällt das Parlament in der Dezembersession. Lib./luk

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