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Strom sparen und die Umwelt schonen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

350 – diese Zahl steht heute weltweit im Mittelpunkt. Am Energietag erinnert diese Zahl daran, dass die globale Konzentration an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre auf unter 350 ppm gesenkt werden soll – ppm steht für «parts per million», womit das relative Verhältnis von CO2- zu Luftmolekülen angegeben wird. Nur wenn die CO2-Konzentration unter 350 ppm gesenkt werden kann, gelingt es, den Klimawandel abzubremsen – davon gehen führende Klimaforscher aus. Sie haben in Studien aufgezeigt, dass die Erde bei einer anhaltenden Konzentration an Kohlenstoffdioxid über 350 ppm mit menschlichen und natürlichen Katastrophen konfrontiert sein wird. Gegenwärtig liegt die Konzentration an CO2 bei 390 ppm.

Für mehr Energieeffizienz

Der Energietag wird in der Schweiz zum vierten Mal begangen. Weltweit sind über 4300 Aktionen in 171 Ländern geplant, um vor der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember aufzuzeigen, dass jetzt gehandelt werden muss, um das Klimaziel von 350 ppm zu erreichen. Aktionen finden beim Taj Mahal und beim Great Barrier Reef statt – und in Freiburg (siehe Kasten).

In der Schweiz steht der Energietag 2009 im Zeichen der Energieeffizienz: Private sollen sensibilisiert werden, mit dem Strom sparsam umzugehen. Bei Haushaltgeräten, Lampen und bei der Unterhaltungs- und Büroelektronik sollen die energieeffizientesten Geräte eingesetzt werden. Dabei erinnert das Bundesamt für Energie an das aus den USA stammende Label «Energy star», das seit Januar auch in der Schweiz die energieeffizientesten Geräte ziert.

Elf Prozent für Computer

Stromsparen können alle – beispielsweise, indem die Kaffeemaschine nach Gebrauch ausgeschaltet wird, anstatt sie den ganzen Tag und die ganze Nacht über das Wasser heiss halten zu lassen. Aber auch Set-Top-Boxen am Fernseher oder Modems für den Internetzugang verheizen rund um die Uhr Strom. Wer diese Geräte ganz ausschaltet und nicht bloss in den Stand-by-Modus versetzt, kann Strom und damit auch Geld sparen. Denn ganze elf Prozent des privaten Stromverbrauchs entfallen auf Computer und Unterhaltungselektronik.

Mit grüner Informationstechnologie machen Grossunternehmen ihre Technik umweltverträglicher. Die möglichen Einsparungen sind beeindruckend, sowohl für die Umwelt als auch für die Firmenkassen.

Neues Kühlsystem

Swisscom beispielsweise hat ihr Kühlungssystem für Telefonzentralen umgestellt. Die Zeiten der Klimaanlage sind vorbei: Heute wird von aussen kühle Luft angesogen, an der Elektronik vorbeigeführt und als Warmluft wieder ausgeblasen. Der Energieverbrauch für die Kühlung wird so um rund 90 Prozent reduziert. Durch das mit mehreren Öko-Auszeichnungen prämierte System spart Swisscom zehn Prozent ihres gesamten Stromverbrauches ein – was dem Verbrauch von 9000 Haushalten entspricht.

Mit Abwärme heizen

Der weltweit grösste Computerbauer IBM hat an seinem Forschungslabor in Rüschlikon das «Zero Emission Data Center» entwickelt. Bei diesem Rechenzentrum wird für die Kühlung der Prozessoren normales Wasser in einem geschlossenen Kreislauf verwendet. Dank Mikrokanalkühler, die direkt an der Chiprückseite angebracht sind, wird das Wasser direkt an die Wärmequelle geführt. Dadurch wird das Wasser sehr heiss – und kann dann für die Heizung von Büroräumen oder in Wärmerückgewinnungsanlagen verwendet werden. Diese Technik spart 40 Prozent Strom; dank der gewonnen Heizleistung verbessert sich die gesamte Energiebilanz um bis zu 85 Prozent.

Die Stromkosten heimlicher Energiefresser berechnen: www.energybox.ch

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