Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Strom sparen zu Hause und in der Firma

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für unseren Lebensstandard brauchen wir viel Energie, aber irgendwann werden die Vorräte an Erdöl, Kohle und Uran aufgebraucht sein. Deshalb sollten wir uns mit Fragen rund ums Stromsparen und um erneuerbare Energiequellen beschäftigen. Energieeffizienz kann in vielen Bereichen angestrebt werden. Sowohl Industrie, öffentliche Einrichtungen als auch Private können auf verschiedene Arten Strom sparen, haben wir bei unseren Recherchen herausgefunden.

Groupe E Greenwatt, ein Unternehmen der Firmengruppe Groupe E, ist in den Bereichen Energieeffizienz und neue erneuerbare Energien – also Windkraft, Sonnenenergie, Kleinwasserkraft und Biomasse – in der Schweiz tätig. Groupe E Greenwatt ist Partnerin zahlreicher Produktionsanlagen für erneuerbare Energien und erbringt Energieeffizienzdienstleistungen für eine grosse Anzahl Kunden. Dazu gehört auch die Gemeinde Düdingen, wo uns unsere Recherchen hinbrachten. Emmanuel Hofstetter, Liegenschaftsverwalter der Gemeinde Düdingen, erläutert uns das Konzept Energiesparen in der Turnhalle Leimacker. «Bis vor kurzem leuchteten in dieser Turnhalle alte Metalldampflampen aus dem Jahr 1984», sagt er. Im Frühling 2017 wurden diese durch 54 neue LED-Leuchten ersetzt, da die alten Lampen den Ansprüchen des Spitzensports – in diesem Fall von Volleyball – in Sachen Lichtstärke nicht mehr genügten und häufig ausfielen.

Mit den neuen LED-Leuchten braucht die Gemeinde Düdingen nun halb so viel Strom wie vorher – etwa 43 000 Kilowattstunden. Sie spart damit rund 6500 Franken pro Jahr, wie Hofstetter erklärt. Die neuen Lampen reagieren zudem schneller, die Helligkeit ist einstellbar, und das Licht blendet nicht mehr.

Wie wir alle dazu beitragen können, den Stromverbrauch zu verringern, legen uns Iris Mende von Groupe E und Lorenzo Monney von Groupe E Greenwatt dar: Alte Lampen durch LED-Lampen ersetzen, alte Kühlschränke auswechseln und Geräte aus der Energieeffizienzklasse A kaufen (A, A+, A++, A+++), Geräte nicht unnötig laufen oder im Standby-Modus stehen lassen.

Die Heizung sollte nicht unnötig durch Möbel oder Vorhänge verdeckt sein. Auch eine bessere Isolierung bringt sehr viel, sagen uns die Experten. Wäsche sollte man nur bei 30 statt bei 60 Grad Celsius waschen. Beim Kochen sollte der Deckel immer auf der Pfanne sein: Das spart nicht nur Energie, sondern geht auch schneller. «Wer im Winter in die Ferien geht oder übers Wochenende verreist, sollte die Temperatur in allen Räumen senken», sagt Mende. Und: Kurz zu duschen ist deutlich sparsamer als ein Bad zu nehmen. Eine volle Badewanne benötigt fünf Kilowattstunden Energie. Mit einem Elektrovelo fährt man damit von Basel nach Paris.

Zahlen und Fakten

Energieverbrauch in der Schweiz

Elektronische Geräte verbrauchen in einem Haushalt durchschnittlich 800 Kilowattstunden Strom pro Jahr – 23 Prozent des Verbrauchs in einem Haushalt. Den günstigsten Strom gibt es in der Schweiz in Gondo für fünf Rappen pro Kilowattstunde. In San Vittore in Graubünden ist der Strom mit fast 49 Rappen pro Kilowattstunde am teuersten. Der Kanton Freiburg liegt bei den Strompreisen etwa im Mittelfeld. Die wichtigsten Quellen der Stromerzeugung in der Schweiz sind die Wasserkraft (57 Prozent), die Kernkraft (38 Prozent) und andere erneuerbare Energiequellen (5 Prozent).

Klasse 1F, OS Düdingen

Mehr zum Thema