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Stucki gewinnt zum dritten Mal

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Autor: Guido Bielmann

«Schwarzsee ist mein Fest. Dieses Mal freut es mich besonders, weil ja starke Konkurrenz aus der Nordostschweiz da war», freute sich Christian Stucki. Schon im Vorjahr hatte er im Schlussgang gegen einen Berner gewonnen, Simon Anderegg. Stucki gewann gestern seinen 48. Kranz, sein drittes Kranzfest in dieser Saison. Im ersten Gang hatte er gegen Ex-Schwingerkönig Nöldi Forrer gestellt: «Gegen ihn muss ich immer aufpassen, er ist kein ?Gäbiger? für mich. Ich habe mich dann gesteigert, aber auch der Schlussgang gegen Siegenthaler war happig.» Stucki trainiert viermal pro Woche, zweimal Kraft und zweimal Schwingen. Diese Saison hat er noch die Bergfeste Rigi und Brünig sowie das Nordostschweizerische zum Ziel.

Siegenthaler lange Zeit herausragend

Die 150 kg von Christian Stucki sind äusserst imposant, auch wenn etliche andere grosse Brocken wie etwa Ex-Schwingerkönig Nöldi Forrer oder Modellathlet Matthias Sempach im Teilnehmerfeld waren. Aber die meisten der Schwinger erscheinen neben Stucki dann doch eher wie Buben.

Der herausragende Schwinger war nach fünf Gängen jedoch Matthias Siegenthaler, der alleine an der Spitze lag. Nach der Schlussgangniederlage fiel er nicht, wie schon so mancher Schlussgangteilnehmer, in die Versenkung des Klassementes, sondern wurde alleiniger Zweiter. Ein Topergebnis für den Berner. Im Vorjahr hatte er übrigens eine Hüftoperation – jetzt präsentiert er sich bereits wieder in Bestform. Im Kampf um die Schlussgangteilnahme bodigte er den Sensler Stefan Zbinden im fünften Gang.

Skurriler Verlauf

Der Verlauf des Schwarzsee-Schwingets war skurril. Nach vier Gängen lagen vier Schwinger an der Spitze – und zwar vier Berner: Stucki, Siegenthaler, Maurer und Glarner. Einzig Siegenthaler gewann dann den fünften Gang und sicherte sich die direkte Qualifikation für den Schlussgang. Nach fünf Gängen lagen hinter dem führenden Siegenthaler auch vier Schwinger an zweiter Stelle: Wälti, Stucki, Maurer und Forrer. Dabei war Wälti ein absolut unbeschriebenes Blatt, der sich mit vier sogenannten leichten Gegnern an die Spitze gebracht hatte. Es stellte sich die Frage, welcher der vier Verfolger auch in den Schlussgang steigen würde. Es war schliesslich Stucki, dem man damit die Chance zur Titelverteidigung gab.

Wütender Forrer: «Käferfest der Käferfeste»

Völlig wütend und voller Unverständnis für das Fest war Nöldi Forrer, Schwingerkönig 2001 in Nyon. Zudem musste er vor der Herausgabe der Rangliste noch um den Kranz bangen: «Es ist eine Frechheit, wie hier eingeteilt wird und Punkte vergeben werden. Dass ich im fünften Gang gegen Glarner nur eine 9,75 erhalte, das verstehe ich noch. Und im sechsten Gang bekomme ich für den guten gestellten Gang gegen Maurer nur eine 8,75, und wir mussten beide noch um den Kranz bangen. Schwarzsee ist und bleibt für mich das Käferfest der Käferfeste.»

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