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Studer boxt nicht im Klitschko-Vorprogramm

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Autor: Frank stettler

Boxen Am Montag wurde bekannt, dass der 38-jährige Witali Klitschko (Ukr) in Bern seinen WBC-WM-Titel gegen den noch ungeschlagenen Amerikaner Kevin Johnson aufs Spiel setzt. 18 000 Zuschauer werden dieses Spektakel in der Berner Arena verfolgen.

45 000 Euro waren zu viel

Was lag da näher, als Yves Studer, der seine bisherigen Titelkämpfe jeweils am Stefanstag im Berner Kursaal ausgetragen hatte, im Vorprogramm boxen zu lassen. So hat Studers Manager Daniel Hartmann den Organisatoren rund um das Klitschko-Management mit Bernd Bötes eine Offerte zukommen lassen. 45 000 Euro hätte der Kampf von Studer, der seinen Titel für Europäer aus Nicht-EU-Staaten gegen den Weissrussen Salakhutdzinau verteidigen wird, dem Klitschko-Stall gekostet. Trotz der von Hartmann auf 7 Millionen Euro geschätzen Börse für «Dr. Eisenfaust» ist dies für Bötes und Co. zu viel.

«Das Ganze war eine Sache des Preises. Nun kommt der Kampf aus finanziellen Gründen eben nicht zustande», sagt Yves Studer. Wirklich unglücklich ist der Freiburger über diesen Entscheid aber nicht. «Ich muss ehrlich sagen, es ist mir so ganz recht. Denn das Meeting am 26. Dezember im Berner Kursaal ist so etwas wie «mein» Meeting. Das Umfeld ist zwar kleiner, aber sehr speziell. Alle helfen einander, und die Leute kommen wegen mir, nicht wegen der «Sensation» Klitschko. Die Zuschauer unterstützen mich, weil sie mich kennen. Das ist viel wert.»

Am vergangenen Wochenende in Montreux, beim Vorbereitungskampf gegen Biskupsi (Pol), war die Unterstützung etwas kleiner. Studer gewann zwar in der 5. Runde durch K.o., doch dem ungeduldigen Publikum missfielen die ersten, ein wenig verhaltenen Runden. «Wir sind schliesslich Boxer und keine Strassenkämpfer», sagt Studer, der mit seiner Leistung zufrieden war. «Ich hielt den Polen auf Distanz und habe versucht, seine Leber zu bearbeiten. Das Risiko hielt ich in Grenzen.»

Yves Studers Bilanz ist makellos: 23 Siege in 23 Profi-Kämpfen. Fühlt man sich dadurch unschlagbar? «Keiner ist unbesiegbar. Beim Boxen kann ein Schlag alles entscheiden. Irgendwann wird schon einer kommen, der schneller und besser ist als ich. Aber daran denke ich nicht gross.»

Nicht bei null beginnen

Damit nicht der Weissrusse am EE-EU-Titelkampf – nun also am 26. Dezember – der bessere Mann ist, bereitet sich Yves Studer gezielt vor. «Diese Woche ist Pause. Dann gehe ich aber schnell wieder an die Säcke. Nach dem Vorbereitungskampf muss ich nun nicht bei null beginnen. Ich startete mit dem Ausdauertraining. Der Titelkampf ist auf zwölf Runden angesetzt. Dann wird es immer box-spezifischer.»

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