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Studie: Was die Gemeinden vereint, worin sie sich unterscheiden

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Eine Fusion zu sechst ist möglich – aber auch zu dritt. So lautet, kurz gefasst, die Zwischenbilanz, die der Experte Jean-Claude Perret-Gentil im November den betroffenen Gemeinden in einer internen Sitzung vorgestellt hat. Die Pilotgruppe «Fusion 2016» hatte seine Firma Gresco-Conseils im Juli damit beauftragt, die Situation in den fusionswilligen Gemeinden zu vergleichen.

Skeptische Stimmbürger

Wie «La Liberté» in ihrer Ausgabe vom Samstag schreibt, ist Perret-Gentil in seiner Studie auf «weniger Optimismus, dafür mehr Skepsis» gestossen. Käme das Projekt vor das Stimmvolk, sei ein positiver Entscheid mehr als fraglich, hätten sich die befragten Gemeinderäte geäussert. Nur das gemeinsame Ziel eines «starken Zentrums» hätte eine Chance, von den Bürgern akzeptiert zu werden, zitiert die Zeitung den Experten.

Ein Vergleich zeige, dass Transitverkehr und Mobilität zwischen den Gemeinden sehr hoch seien: Nur die Hälfte aller Erwerbstätigen arbeite in der Wohngemeinde. Wirtschaftlich seien die nördlichen Gemeinden stärker durch die Industrie geprägt, während Marly durch eine schlechtere Anbindung benachteiligt sei. Ausländer, Ältere und wirtschaftlich schlechter Gestellte gebe es in der Stadt Freiburg mehr als anderswo.

Schlussbericht 2011

Neben klaren Vorteilen einer einzigen Gemeinde, wie die bessere Umsetzung von Grossprojekten oder verbesserte Sozialdienstleistungen, zeigt der Zwischenbericht aber auch Problemfelder auf, die eine Fusion erschweren. Könnte die Freiburger Burgergemeinde in die neue Gemeinde integriert werden? Was wird aus der städtischen Pensionskasse und ihrer schlechten finanziellen Situation?

Jean-Claude Perret-Gentil selbst wollte sich gestern nicht zur geplanten kleinen Fusion äussern. Ende März wird er den sechs Gemeinden seinen Schlussbericht übergeben. cf

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