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Studie zur beruflichen Integration von Jugendlichen veröffentlicht

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 Seit dem Jahr 2008 fördert der Bund das sogenannte Case Management Berufsbildung. Das Ziel ist, die berufliche und soziale Integration von Jugendlichen zu fördern und dafür zu sorgen, dass möglichst alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance erhalten, eine berufliche Grundausbildung zu absolvieren. Weiteres, längerfristiges Ziel ist die Erhöhung der Abschlussquote auf der Sekundarstufe zwei unter den Jugendlichen von heute 90 auf 95 Prozent.

Das Case Management Berufsbildung ist ein strukturiertes Verfahren, das eine fallführende Stelle vorsieht, die über institutionelle Grenzen hinweg für ein planmässiges, koordiniertes und kontrolliertes Vorgehen während der Phase der Berufswahl und der Berufsbildung sorgt.

 Ball liegt bei den Kantonen

 Für die Umsetzung der geplanten Ziele des Case Managements Berufsbildung sind die Kantone zuständig. Im Kanton Freiburg hat die Kommission für Jugendliche mit Schwierigkeiten bei der beruflichen Eingliederung (KJS) deshalb den Lehrstuhl für Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit der Universität Freiburg beauftragt, im Rahmen einer Studie die Umsetzung des Case Managements Berufsbildung zu evaluieren. Die rund 100-seitige Studie ist inzwischen abgeschlossen und enthält sechs grundlegende Empfehlungen für die Umsetzung des Programms.

Die Studie hebt unter anderem hervor, dass Fachleute für die Berufsbildung mit mehr Informationen versorgt werden müssen, die sie anschliessend an die Jugendlichen weiterleiten können. Wie in der Studie weiter zu lesen ist, sei es wichtig, dass die Eltern von Jugendlichen, die sich nicht an grundlegende Regeln halten und somit ihre eigene Integration erschweren, besser informiert und miteinbezogen werden.

 Unabhängige Case Manager

Laut der Studie ist es auch wichtig, dass die eingesetzten Case Manager, also Personen, welche die Jugendlichen in ihrer Berufswahl und -ausbildung unterstützen, unabhängig agieren sollen. Deshalb sollen diese laut Studie auch ausserhalb der Schule arbeiten und als neutrale Akteure die Rolle von Koordinatoren einnehmen. Damit dieses Betreuungssystem funktioniere, sei es wichtig, eine lückenlose Betreuung zu gewährleisten und für eine stärkere Koordination an der Basis des Betreuungssystems zu sorgen. lr

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