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Studienstart mit Hindernissen

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Über 26 000 Studierende an 7 verschiedenen Fakultäten, knapp 5000 Dozierende, 57 Gebäude an 4 verschiedenen Standorten und darin unzählige Hörsäle, Vorlesungen, Seminare und Tutorate–das ist die Universität Zürich in Zahlen. Dass es bei diesem Umfang für mich, die im 3000-Seelen-Dorf Bösingen aufgewachsen ist, nicht gerade einfach ist, den Überblick zu behalten, ist wohl nicht allzu schwer zu verstehen.

 

 Zu meinem Glück aber lud uns die Universität in der Woche vor Studienbeginn zu einem Erstsemestrigen-Tag ein, wo uns Neulingen in Sachen Studienorganisation ein wenig auf die Sprünge geholfen wurde. Die Illusion, noch einen vorgefertigten Stundenplan zu erhalten, raubte man mir dort endgültig; meine Module müsse ich selbst im Internet buchen. Ein selbst gebastelter Excel-Stundenplan in meiner Jackentasche hilft mir jetzt, den Studenten-Alltag zu überstehen.

 

 Doch: Wieso sind da für eine einzige Vorlesung so viele verschiedene Räume angegeben? Ich staunte nicht schlecht, als ich erfuhr, dass sich für diese Lehrveranstaltungen so viele Studenten angemeldet hatten, dass nicht alle in einem Hörsaal Platz finden. So spricht der Professor in einem Raum zu den anwesenden Studenten, was dann in live Bild und Ton in die anderen Säle übertragen wird. Fast wie im Kino.

 

Ein weiteres Hindernis für mich ist sozusagen ein sprachliches. Mit «Grüezi» kann ich mich ja noch anfreunden, aber wieso nennt man einen Bankomat «Nötlistand» oder Pommes Frites «Stange-Härdöpfel»? Des weiteren höre ich mindestens einmal am Tag den Satz: «Du chunsch us Fribourg? Wow, du chasch ja scho mega guet Schwizerdütsch!» Dass Freiburg nicht nur aus frankofonen Gebieten besteht, wird hier gerne mal vergessen.

 

 Aber eigentlich dürfte ich nicht jammern: Meine Zürcher Ortskenntnisse lassen auch noch zu wünschen übrig. Ich finde vom Bahnhof zur Bibliothek und zu den verschiedenen Uni-Standorten and that’s it. Nennt mir eine Kommilitonin ihren Wohnort, muss ich meistens fragen, ob das nah oder fern von Zürich liegt, um es einigermassen räumlich einordnen zu können.

 

 Entsprechend ist es ganz schön komisch, wenn ich in meinen Heimatkanton Freiburg zurückkehre. Plötzlich trifft man bekannte Gesichter auf der Strasse, bleibt im Verkehr von Trams verschont und braucht nicht jedes Mal ein Navi, wenn man von A nach B will–eine kleine Verschnaufpause vom Grossstadtrummel.

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