Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Stufenbarren entschied das Duell

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kantonaler Kunstturnerinnen-Tag – Emmanuelle Chenaux knapp vor Uschi Fasel

In der höchsten Kategorie der Kür Seniorinnen (ab 16 J.) kam es zum Duell zwischen der 19-jährigen Uschi Fasel (TSVDüdingen) und der 16-jährigen Emmanuelle Chenaux (Sâles). Da die beiden Konkurrentinnen in der gleichen Serie starteten, gab es eine direkte Austragung um den Sieg. Mit einer Balkenübung eröffnete Uschi Fasel den Wettkampf. Erneut wurde ihr die Serie Flickspreizsalto zum Verhängnis, sie musste dort einen Sturz vom Gerät in Kauf nehmen. «Am Balken war ich besonders enttäuscht über die relativ tiefe Note von 6,90, da ich letzte Saison an diesem Gerät eine Schweizermeisterschaftsmedaille holte und nicht mehr an diese Leistung anknüpfen konnte.» Mit der Wut im Bauch wechselte Uschi Fasel ans nächste Gerät und turnte ihre Bodenakrobatikserien mit noch mehr Energie und daraus resultierender Höhe. Mit der besten Freiburger Bodennote von 7,85 wurde sie vom Kampfgericht gewertet, sie doppelte am folgenden Gerät, dem Pferdsprung, nach und überbot an ihrem Paradegerät als einzige Kür-Turnerin die Achter-Limite (8,35). Die Entscheidung musste der Stufenbarren bringen. «Eine 6,90 hätte gereicht, um vorne zu sein, dies wusste ich schon vor meiner Übung, da Emmanuelle ihren Wettkampf zu diesem Zeitpunkt schon beendet hatte.» Die Barrenübung war zwar fehlerfrei geturnt, doch es fehlte ihr an der Ausgangsnote, die durch den Schwierigkeitsgrad der Übung bestimmt wird. Emmanuelle Chenaux gewann mit einem Vorsprung von 45 Hundertstel. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, an der Freiburger Meisterschaft am 6. Mai in Sâles wird es zu einer Revanche kommen.

Manuela Catillaz auf dem Podest

Die seit anfangs Saison vom Verletzungspech verfolgte Düdingerin Manuela Catillaz konnte trotz nicht vollständig verheilten Verletzungen einen Podestplatz erturnen. Die Akzente für diesen Erfolg setzte sie mit ihrer Balken- wie Bodenübung, wo sie mit einer guten Körperhaltung und Sauberkeit bei den einzelnen Elementen überzeugte.

Auch die Ränge 4 bis 6 wurden von Sensler Turnerinnen besetzt. Im vierten Rang Nadia Poffet (SVKT Wünnewil) gefolgt von den beiden Düdingerinnen Marianne Raemy und Sabine Aebischer auf den Plätzen 5 resp. 6. Bei dem kleinen Teilnehmerfeld der Kür-Juniorinnen setzte sich Catherine Raemy (TSVDüdingen) hinter Nadine Magnin (Sâles) auf den zweiten Schlussrang mit einem Total von 24,05 Punkten.

Isabelle Raemy holt Gold

Im Niveau 3 turnten die beiden Düdingerinnen Isabelle Raemy und
Andrea Birbaum als einzige Deutschfreiburgerinnen. Dank einem sehr ausgeglichenen Wettkampf mit nur wenigen Patzern gelang es Isabelle Raemy, den Wettkampf mit einem Vorsprung von 1,45 Punkten klar für sich zu entscheiden. Mehr umstritten waren hingegen die Plätze 2 bis 4. Mit Abständen von je 25 Hundertstel auf die Zweite wie Vierte konnte Andrea Birbaum die Bronzemedaille entgegennehmen.

Auch im Niveau 2 hatte eine Turnerin aus Düdingen die Nase vorn. Vanessa Guterres erreichte als einzige Freiburgerin im Niveau 2 Noten über neun (Sprung 9,35, Boden 9,15) und erzielte ein Gesamttotal von 33,50 Punkten.
Als beste Senslerin klassierte sich im Niveau 1 Vanessa Pellet (SVKT Wünnewil) mit einem Total von 30,20 auf dem 5. Rang und erhielt somit eine Auszeichnung. In der Kategorie der Jüngsten im Einführungsprogramm gab es durch Melanie Bertschy und Martina Birbaum einen Düdinger Doppelsieg, gefolgt von Stefanie Schneuwly aus Wünnewil auf dem 3. Rang.

Mehr zum Thema