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«Stunde des Wandels hat geschlagen»

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«Stunde des Wandels hat geschlagen»

Autor: arthur zurkinden

Zum sofortigen Handeln im Hinblick auf die Klimaerwärmung und das absehbare Ende der fossilen Energien rief auch Staatsrat Pascal Corminboeuf, Präsident der Energissima, auf. Ihm ist es ein Anliegen, dass in der Energiedebatte die Vernunft vorherrscht. Und je früher Massnahmen ergriffen werden, desto kleiner ist nach seinen Worten die Gefahr, dass unüberlegt und sehr autoritär gehandelt wird. «Es war vorhersehbar, dass das Pendel zurückschlagen würde, was uns heute dazu zwingt, uns die Zeit für Diskussionen zu nehmen», meinte er. Die Energissima sei deshalb auch da, um über die Zukunft unserer Landes, des europäischen Kontinents und nicht zuletzt des ganzen Planeten im Energiebereich nachzudenken.

Nach Ansicht von Grossrat Jean-Daniel Wicht, Präsident der «ecoHome» und Direktor des Freiburgischen Baumeisterverbandes, ist es unumgänglich, dass heute nachhaltig gebaut und auch renoviert wird. «Nachhaltig bauen heisst nicht unbedingt teurer bauen», betonte er und hielt fest, dass die langfristigen Einsparungen in Betracht gezogen werden müssen. Wie er sagte, beweisen die Aussteller der Ökobau-Messe, dass in Zukunft Wohnungen gebaut werden können, die gesünder, funktioneller, komfortabler und energiesparender sind. «EcoHome wird in Zukunft ein Qualitätswerkzeug für die Weiterbildung der Baufachleute sein», gab er sich überzeugt.

«Es ist an uns zu handeln, und wir müssen es gemeinsam tun», betonte Staatsratspräsident Beat Vonlanthen. Sorgen bereitet ihm die Tatsache, dass in der Schweiz zwei Drittel des Energieverbrauchs durch importierte fossile Energieträger gedeckt werden. Damit verbunden seien drei Probleme: die Luftverschmutzung, die volatilen Preise auf dem Ölmarkt und die Verknappung der Ölreserven. «Wir müssen also den Kurs wechseln, und zwar heute.» Er bedauerte, dass die Menschen nur in der Not einen Wandel akzeptieren und die Notwendigkeit nur in der Krise einsehen. «Aber wir stecken in der Krise, in einer Klimakrise, zu welcher sich auch eine Energiekrise gesellt», meinte er. «Ich möchte unterstreichen, dass wir uns an einem Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit befinden. Die Stunde des Wandels hat also geschlagen.»

PlanetSolar als gutes Beispiel

Dass mit neuen Technologien schier Unmögliches möglich gemacht werden kann, beweist SolarPlanet. Das Unternehmen baut einen Katamaran, der allein mit Sonnenenergie die Weltumrundung schaffen will. «Wir müssen der Bevölkerung Lösungen zeigen, nicht Probleme», sagte Raphaël Domjan, Präsident und Skipper von PlanetSolar.

Ehrengast an der Energissima ist auch die ETH Lausanne. Adrienne Corboud Fumagalli, Vizepräsidentin des Energie Centers, zeigte auf, dass dort 500 Forscher und Professoren nach innovativen Lösungen suchen und sich weltweit einen Namen geschaffen haben.

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