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Sturm im Wasserglas

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Der Zufall will, dass ich letzte Woche die Retrospektive «40 Jahre Serra» in N.Y. erleben durfte. Allesamt sehr feinsinnig-schwergewichtige Arbeiten. «Maillard Extended» ist ein witziges Werk und sogar im freien Raum, wo solche plastische Kunst hingehört, aber dessen Bedeutung scheint mir wirklich übertrieben. Und leider Gottes ist die Idee für eine blödsinnig enge Stelle entworfen worden damals. Ein Geländer subtil zum Kunstwerk wäre zu gestalten in Metall oder Glas, nicht einfach «anebrötle» – okay – aber die Behinderung in dieser engen Passage speziell für die notwendige Verbindung nach Düdingen bleibt ein Sicherheitsproblem. Im Zweifelsfalle muss dieses Kunstwerk grundsätzlich weichen – oder der Schätzexperte erhöht seine 4 Mio. (ich muss wirklich lachen) und stiftet damit eine neue Brücke, die tauglich ist für Fahrräder und Fussgänger. Im Übrigen helfe ich Frau Chassot und den Kultur-Advokaten gerne einmal vor Ort, ein Fahrrad hochzustemmen. Das ist gar nicht so einfach, dieser Kunstgenuss. C’est comme ça. Hier muss die «Güterabwägung» zulasten der Kunst entschieden werden. Spätestens die erste Haftpflichtklage infolge Unfall gegen die SBB und den Kanton wird dies auf den Tisch bringen. Martin A. Eisenring, St. Ursen

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