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Sturmholz in Seen lagern?

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Der Staatsrat winkt ab

«Die Lagerung von Rundholz in unseren Seen wurde geprüft. Die mit dieser Lagerungsart verbundenen Kosten und Schwierigkeiten sind hingegen beträchtlich höher als bei der sogenannten Nasslagerung, es wurde deshalb darauf verzichtet. Bei der Nasslagerung rechnen wir mit Gesamtkosten von 20 Franken pro Kubikmeter Nadelholz», hält der Staatsrat fest und antwortet damit auf eine Schriftliche Anfrage des Sensler Grossrats Josef Fasel (cvp, Alterswil).

Keine schwimmende Arteplage

Die vom Orkan «Lothar» gefällten Baumstämme können auch nicht für eine schwimmende Arteplage der Expo.02 verwendet werden. «Dies ist nicht realisierbar, vor allem der Sicherheitsmassnahmen wegen, die aufgrund möglicher Stürme und Unwetter zu treffen wären», reagiert der Staatsrat auf eine weitere Anregung des Präsidenten des Freiburgischen Bauernverbandes.

Josef Fasel hat diese Idee lanciert, «weil Holz bekanntlich schwimmt und nun in riesigen Mengen anfällt». «Dies wäre eine echte Herausforderung, eine originelle Art der Nutzung, die technisch machbar sein sollte, dies umso mehr, als noch überhaupt nichts entschieden ist, ja sogar bekräftigt wurde, dass die Arteplage billiger gebaut werden müsste», begründete er in der Anfrage seine Anregung.

Keine zinslosen Darlehen
zur Lagerung von Schnittholz

Der Antwort des Staatsrates ist weiter zu entnehmen, dass der Bund keine rückzahlbaren Kredite zur Lagerung von Schnittholz vorgesehen hat, weil die Gefahr eines Preiszerfalles auf dem Schnittholzmarkt zu gross wäre. «Im Kanton Freiburg besteht aber die Möglichkeit, bei der freiburgischen Landwirtschaftskammer Investitionskredite für landwirtschaftliche Bauten zu beziehen, in denen z.B. das zum Eigenbedarf erforderliche Schnittholz gelagert werden könnte», führt die Freiburger Regierung weiter aus.

Josef Fasel hatte diesbezüglich angeregt, das Sturmholz zu Bauholz zu versägen und es in Gebäude zu investieren. «Es wäre sinnvoll, wenn für gewisse Bauten, insbesondere Remisen, Schöpfe, Unterstände schnelle und unkonventionelle Lösungen gefunden werden könnten. Zu prüfen wäre auch, ob nicht durch zinslose Darlehen diese Vorhaben gefördert werden könnten», hielt Josef Fasel in seiner Anfrage fest.

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