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Stützwand hat sich abgesenkt

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«Wir hoffen, dass wir es diesmal in den Griff kriegen.» Mit diesen Worten beendete Anton Rüffieux, Präsident der Mehrzweckgenossenschaft Ärgera-Höllbach, am Donnerstagnachmittag die Bausitzung im Plasselbschlund. Kurz vor der Abzweigung zum Eingang des Steinbruchs Tatüren muss die sogenannte Trägerbohlwand teilweise neu erstellt werden. Die Arbeiten dazu haben diese Woche begonnen und dauern voraussichtlich noch bis Ende nächster Woche. Deshalb ist die Strasse zwischen der Roggelibrücke und der Abzweigung Tatüren für den Verkehr gesperrt.

Zu viel Wasser

Die Trägerbohlwand ist relativ neu. Sie war 2014 im Rahmen der Sanierung der Plasselbschlundstrasse angebracht worden, um das Abrutschen des instabilen Geländes zu verhindern (die FN berichteten). Doch Ende Juni dieses Jahres bemerkte Anton Rüffieux, dass die vielen Niederschläge vom Frühjahr an der Plasselbschlundstrasse ihre Spuren hinterlassen hatten: «Erst gab es einen Riss im neuen Schwarzbelag, und dann senkte sich die Wand ab.» Messungen im Gelände hätten gezeigt, dass Material unter der Wand hindurch gespült worden war, weil fünf der Stahlstützen der Mauer nicht bis in den anstehenden Fels gebohrt worden waren. Nun werden neue, längere Schienen in die Wand verlegt, die dann wie die anderen Stützen im Fels verankert werden sollen.

Gleichzeitig wird auch die Trinkwasserleitung Käserli neu verlegt, und zwar so, dass sie sich nicht mehr im Rutschgebiet befindet. Mittels Horizontalbohrungen und Drainageleitungen, die ins Gelände eingebaut werden, will die Mehrzweckgenossenschaft Ärgera-Höllbach zudem versuchen, den rutschgefährdeten Hang zu entwässern.

Der Grossteil der Arbeiten stehe noch unter Garantie, sagt Anton Rüffieux. Auf die Mehrzweckgenossenschaft würden Kosten von 130 000 Franken zukommen, die nicht übernommen werden. Die Sanierung der Plasselbschlundstrasse war 2014 und 2015 in zwei Etappen erfolgt und belief sich auf Kosten in der Höhe von 1,26 Millionen Franken.

Zahlen und Fakten

Ein gross angelegtes Projekt

Die Sanierung der Plasselbschlundstrasse war in den Jahren 2014 und 2015 in zwei Etappen erfolgt. Die Sanierungskosten fielen tiefer aus als ursprünglich veranschlagt. Der Kostenvoranschlag lag bei 1,43 Millionen Franken, der effektive Aufwand dann bei 1,26 Millionen Franken. Nach Abzug der Subventionen und Beteiligung der Restkostenträger blieben für die Mehrzweckgenossenschaft Ärgera-Höllbach Restkosten von 551 000 Franken; nach Abzug der Beiträge des Steinbruchs Tatüren, der Gemeinde Plasselb und des Staatswaldes noch 320 000 Franken (die FN berichteten).

ak

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