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Südafrika hat in einer Lagerhalle Platz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Zwischen Düdingen und Kapstadt liegen 9015 Kilometer. Um diese Distanz während der Fussball-WM ohne Flugzeug zu überwinden, Siege und Niederlagen aber trotzdem in einer Gemeinschaft zu erleben, gibt es ein einfaches Rezept: Öffentliches WM-Schauen. Die Zutaten: eine leere Lagerhalle, leere Kartoffelkisten, mehrere Gabelstapler, eine Grossleinwand von fünf mal neun Metern und Lautsprecher. Angerichtet wird das Fussball-Menü von Pascal Hitz und Stefan Jungo in einer leeren Lagerhalle der Spesag.

Bauen mit Kartoffelkisten

«Wir sind Fussball-Freaks und machen das nicht fürs Geld», sagt Stefan Jungo. Bereits während der letzten WM haben sie die Halle zum grossen Fussballkino umgerüstet. Der Eintritt wird auch dieses Mal gratis sein. Anders als letzte WM ist, dass drinnen nicht mehr geraucht werden darf. «Darum werden wir auch vor der Halle eine Leinwand errichten.» Diese werde sicher bei den Spielen der Schweiz dort sein, sagt Jungo. «Für die anderen Spiele müssen wir schauen, wie es mit den Nachbarn geht.» Bei der WM 2006 sei der Lärm kein grösseres Problem gewesen. «Die Polizei war oft vor Ort, musste aber nie einschreiten.»

Damit die Fussballfreaks das Public Viewing durchführen können, sind sie auf die Mithilfe der Spesag angewiesen. Nicht nur ist der Mietpreis für die Halle tief. «Wir dürfen auch viel Material benützen.» So werden zum Beispiel die Bar und weitere Bauten aus leeren Kartoffelkisten konstruiert.

Internationale Getränke

Mit der Vorarbeit haben Hitz und Jungo vor einigen Wochen begonnen. «Das Bewilligungsgesuch haben wir mit dem Handbuch der Behörden erarbeitet», sagt Jungo (vgl. Kasten). In der Halle haben 500 bis 800 Leute Platz. Da müssen nicht nur Sicherheitsauflagen eingehalten werden. Es gilt auch, Gebühren für die Übertragung zu bezahlen. Das finanzielle Risiko tragen die Organisatoren.

Gezeigt werden deutsch kommentierte Spiele. «Goal ist in allen Sprachen gleich», sagt Hitz. Internationaler soll die Getränkekarte ausfallen. «Wir wollen aus jedem Land, das an der WM teilnimmt, ein Bier anbieten.» Das ist aber nicht so einfach. Weil die Ausfuhrbestimmungen einiger afrikanischer Länder sehr restriktiv sind, fehlen die Biere aus diesen Ländern. «Wir sind nun auf der Suche nach anderen Getränken – damit wir diese Länder trotzdem dabeihaben.»

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