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«Süpervitamin» für das Volk

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am Freitag macht «Super-Türke» Müslüm auf seiner Tournee «aKüssDisch» halt im Bad Bonn. Das Publikum erwartet neben orientalischen Frequenzen eine einzigartige Wortakrobatik sowie sehr viel Humor. Die FN haben vor dem Auftritt in Düdingen kurz mit Semih Yavsaner, dem Mann hinter Müslüm, gesprochen.

Semih Yavsaner, mit «Müslüm-TV» waren Sie in letzter Zeit eher im Fernsehen als auf der Bühne engagiert. Was gefällt Ihnen besser?

Für mich sind die Bedingungen immer die gleichen: Ich gebe mich der «Sache» hin. Die Form ändert sich, der Inhalt und die Absicht bleiben aber immer «Süpervitamin».

Im Gegensatz zum TV-Publikum kann Ihnen das Konzertpublikum aber unmittelbar mitteilen, ob ihm gefällt, was es zu sehen bekommt.

Das ist das Beste, was einem Künstler widerfahren kann. Nur durch seinen Gegensatz fängt er an, sich zu erkennen. Das Meer braucht die Küste – so wie Müslüm Erich braucht.

Sie sprechen auf SVP-Nationalrat Erich Hess an, der wenig mit Ihnen anfangen kann. Beruht diese Abneigung auf Gegenseitigkeit?

Wenn wir gegen etwas sind, dann machen wir diese Sache noch viel grösser. Darum ist es wichtig, nicht dagegen zu sein, sondern zu akzeptieren, wie es ist. Dann entstehen die richtig guten Sachen, die uns wahrhaftig bereichern.

Auf mehr Gegenliebe werden Sie heute Abend im Bad Bonn stossen. Warum stehen Sie dort so gerne auf der Bühne?

In Zeiten, in denen Monokultur dominiert, fühlt man sich hier – im Mekka der Vielfalt – besonders aufgehoben.

Eine letzte Frage noch: Wann folgt das nächste Müslüm-Album? Ist vielleicht bereits eines in Planung?

Nicht ich mache die Kunst, die Kunst macht mich.

Bad Bonn, Düdingen. Fr., 16. Dezember, 21 Uhr.

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