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Suppenfestival: «Vermischung der Gesellschaft»

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Das Suppenfestival ist laut Eric Mullener, Direktor der Freiburger Notschlafstelle La Tuile, für zwei Zielgruppen gedacht: Für jene, die darauf angewiesen sind, und für all die, die Lust darauf haben. «Wir versuchen, wieder eine Vermischung der Gesellschaft zu schaffen, so wie es sie früher in den Bistrots gab», sagt Mullener.

La Tuile organisiert das Suppenfestival nun zum sechsten Mal. 250 Freiwillige kochen und schöpfen jedes Jahr Suppe, spielen zu einem Konzert auf und bauen die Infrastruktur auf und ab. «Wer zu uns in die Notschlafstelle kommt, ist von sozialen Kontakten ausgeschlossen», sagt Mullener. «Das ist die letzte Etappe der Armut: Man kann keine normalen sozialen Beziehungen mehr unterhalten.» Beim Suppenfestival träfen sich Leute aus der Notschlafstelle mit solchen, die Lust hätten, verschiedenste Beziehungen zu unterhalten. «Eben so wie früher in den Beizen, als der Staatsrat nebem dem Clochard sass.»

Ums Zahlen muss sich niemand Sorgen machen: Die Suppe bezahlt nur, wer will. «Wir wollen keine Geld-Barriere, alle sollen kommen können», sagt Mullener. Und das gelte für beide Seiten: «Wer Geld hat, bezahlt etwas – und muss nicht das Gefühl haben, er esse einem Armen die Suppe weg.» njb

Musikpavillon, Georges-Python-Platz, Freiburg. Bis und mit Sa., 25 Dez., täglich von 16 bis 22 Uhr.

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