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SVP ärgert sich über Verwendung ihres Parteinamens auf anderer Liste

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Der Düdinger SVP-Gemeinderat Stefan Siegenthaler ärgert sich über die Liste seines Parteikollegen Alfons Piller aus Plaffeien. Dieser hat unter dem Namen «Unabhängige Parteilose Sense» eine eigene Grossratsliste eingereicht, nachdem er von der SVP-Bezirkspartei nicht mehr als Grossratskandidat nominiert worden war. Dies weil er den Ehrenkodex der Partei nicht unterschreiben wollte (die FN berichteten). Auf dem Wahlwerbeflyer dieser neuen Liste sind die Kandidatin Sandra Schweingruber als Ko-Präsidentin der SVP Sense-Oberland und der Kandidat Christophe Maeder als Ko-Präsident der SVP Sense-Oberland aufgeführt. Dies ist in den Augen von Stefan Siegenthaler eine «massive Täuschung der Stimmberechtigten, denn die Liste 13 ist keine offizielle SVP-Liste». Ihn stört insbesondere, dass Grossrat Alfons Piller diese Liste einen Tag nach seiner Wiederwahl in den Gemeinderat von Plaffeien eingereicht hatte. «Die Wahl in den Gemeinderat hat er nur dank der SVP geschafft, einen Tag später fällt er der Partei so massiv in den Rücken», ärgert sich Siegenthaler.

«Es ist verwerflich»

Sandra Schweingruber, welche die Tochter der Lebenspartnerin von Alfons Piller ist, sowie Christophe Maeder seien offiziell zwar SVP-Mitglieder, jedoch keine offiziellen SVP-Grossratskandidaten, erklärt Liliane Marchon, Präsidentin der SVP Sense. Deshalb sei es für sie aus moralisch-ethischen Gründen verwerflich, dass diese beiden den Parteinamen der SVP für ihre Kandidatur verwenden würden, so Marchon. «Es ist enttäuschend», sagt die Bezirksparteipräsidentin zur Angelegenheit. Die SVP Sense wolle ihre Energie aber lieber in ihren eigenen Wahlkampf investieren, statt sie für andere Dinge zu verbrauchen.

«Das ist Fakt»

Alfons Piller, Initiant der Liste Unabhängige Parteilose Sense, sagte gestern auf Anfrage, er wolle eigentlich keine Stellung nehmen zu dieser Sache. Es sei jedoch Fakt, dass Sandra Schweingruber und Christophe Maeder das Präsidium der SVP Sense-Oberland führen würden, so Piller.

Sollte eine Person dieser «wilden Liste» bei den Grossratswahlen vom 6. November einen Sitz erobern, so hofft Stefan Siegenthaler, dass diese im Kantonsparlament nicht in die SVP-Fraktion aufgenommen würde. Er findet sogar, dass «diese Leute» aus der Partei ausgeschlossen werden sollten.

All diesen Fragen werde sich die SVP Sense erst nach dem zweiten Wahlgang vom 27. November stellen, sagt dazu Liliane Marchon.

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