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SVP ist gegen eine unabhängige Energieversorgung

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Was die Energiestrategie 2050 betrifft, so herrscht weit über die Parteigrenzen hinweg Konsens – bis auf Teile der SVP offenbar. Wie man dem Zeitungsartikel entnehmen kann, stösst die Partei bei der Abstimmung zur Energiestrategie 2050 selbst eine ihrer treusten Klientel vor den Kopf: die Bauern. Dabei kommt diese Strategie auch diesen Bauern zugute und fördert deren Rolle und Funktion bei der Unterstützung einer nachhaltigen, umweltfreundlicheren und unabhängigeren Energieversorgung der Schweiz.

Die Förderung dezentraler, den lokalen Verhältnissen angepasster Energieversorgung scheint ein guter Gegenentwurf zu wenigen Grosskraftwerken zu sein. Dazu gehört auch die Fotovoltaik. Der Wirkungsgrad und die Wirtschaftlichkeit der Solaranlagen verbessert sich laufend. Der im Artikel erwähnte Landwirt aus dem Thurgau hat ja bereits darauf gesetzt. Und wenn künftig die Speichermöglichkeiten wirtschaftlich und technisch interessant werden – es gibt sehr positive Signale aus den USA (Tesla) und Europa – dann lohnt sich die Installation solcher Anlagen allemal. Nur schade, dass sich die SVP wieder einmal als Verhinderer für eine nachhaltige, unabhängige und umweltfreundlichere Energieversorgung der Schweiz profilieren will.

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