Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

SVP-Politiker Kilchenmann droht der Parteiausschluss

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Emmanuel Kilchenmann ist in der Freiburger SVP nicht mehr willkommen. Zumindest nicht in den Augen von Gabriel Kolly und Markus Zosso. Die beiden Vizepräsidenten der kantonalen SVP haben Parteipräsident Roland Mesot ersucht, Kilchenmann aus der SVP auszuschliessen. Kilchenmann war im Dezember 2013 aus eigenem Antrieb zur SVP gestossen, nachdem er in seiner früheren Partei, der CVP, für Ärger gesorgt hatte. Zur Erinnerung: Im Staatsratswahlkampf zwischen Jean-Pierre Siggen (CVP) und Jean-François Steiert (SP) schaltete Kilchenmann in den Freiburger Zeitungen eigenhändig und ohne Wissen der CVP Inserate, in denen er Steiert Milde gegenüber Pädophilen vorwarf.

 Anlass für das Ausschlussgesuch ist Kilchenmanns Absicht, als Kandidat für die Stadtfreiburger SVP in die Nationalratswahlen 2015 zu steigen. Das sorgt für Ärger. Denn bei seinem Parteiwechsel vor einem Jahr verpflichtete sich Kilchenmann, bei den nationalen Wahlen 2015 nicht anzutreten. Zudem: Die SVP präsentiert traditionellerweise einen Kandidaten pro Bezirk, Saane-Land und die Stadt Freiburg wechseln sich ab. Nachdem 2011 ein Stadtfreiburger an der Reihe war, wäre 2015 ein Vertreter des Saanebezirks dran. Grossrat Ruedi Schläfli hat bereits Interesse für die Kandidatur angemeldet.

 Wegen des Ausschlussgesuchs, das «Le Temps» gestern publik machte, kam es gestern zu einem Treffen zwischen einer Vertretung des kantonalen Parteibüros und Emmanuel Kilchenmann sowie einer Delegation der städtischen SVP, die Kilchenmanns Kandidatur unterstützt. Eine Lösung wurde nicht gefunden. Der Parteivorstand wird deshalb Mitte Januar über das Gesuch entscheiden. «Jetzt muss ich unsere Statuten analysieren», so Parteipräsident Roland Mesot. La Liberté/mos

Mehr zum Thema