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SVP tritt mit zwei Unbekannten an

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Autor: Nicole Jegerlehner

«Wir setzen auf die Jugend»: So stellte Pierre Marchioni, Fraktionspräsident der Schweizerischen Volkspartei im städtischen Generalrat, den Medien die Kandidatin und den Kandidaten seiner Partei für die Gemeinderatswahl im März 2011 vor. «Die beiden bringen einen unvoreingenommenen und neuen Blick auf die städtische Politik mit sich», sagte Marchioni. In der Tat: Marina Luz Flores und Kevin Grangier haben bisher in der Stadt Freiburg kein politisches Amt inne und kennen deshalb die aktuellen Dossiers kaum. Oder in Marchionis Worten: Sie bringen eine neue Sichtweise mit.

25-jähriger Kandidat

Die Mitglieder der SVP Stadt Freiburg hatten die beiden Anwärter aufs Gemeinderatsamt am Donnerstagabend einstimmig gewählt, wie Parteipräsident Daniel Gander gestern sagte. Mehr Kandidaten standen nicht zur Auswahl: Stéphane Peiry, der bei den letzten Wahlen angetreten war, verzichtet diesmal aus beruflichen Gründen darauf. «Und wir haben den beiden Jungen bewusst keine alten Schlachtrösser aus dem Generalrat zur Seite gestellt», sagte Marchioni, dabei auch auf sein eigenes Alter und jenes von Gander anspielend – beide sind unterdessen AHV-Bezüger.

«Freiburg verdient eine bessere Regierung», sagte Gander. Ob seine beiden unbekannten Kandidaten eine Chance haben, in dieser Regierung mitzuwirken, wollte er nicht direkt beantworten. «Wir werden sie bekannt machen.»

Der 25-jährige Grangier engagiert sich seit zehn Jahren in der Jungen SVP (JSVP). Der Informatikspezialist arbeitet als Webmaster im Generalsekretariat der SVP Schweiz. Durch die Arbeit in Bern spricht er Deutsch, wie er an der Medienkonferenz demonstrierte. Der Vizepräsident der JSVP Schweiz hatte sich als Präsident der JSVP im Waadtland einen Namen gemacht. Seit zwei Jahren wohnt er in Freiburg. Die langjährige Arbeit hinter den Parteikulissen ist ihm anzumerken: Er ist selbstbewusst und sehr wortgewandt. Grangier wird auch für den Generalrat kandidieren.

Sicherheit als Thema

Die 42-jährige Marina Luz Flores hat Psychologie und allgemeine Pädagogik studiert. Sie ist seit zwei Jahren Mitglied der SVP Stadt Freiburg. Die peruanisch-schweizerische Doppelbürgerin weiss noch nicht, ob sie auch zur Parlamentswahl antreten will.

«Die Kriminalität und der Vandalismus haben in Freiburg zugenommen», sagte Flores. Die SVP verlange mehr Polizeipräsenz – rund um den Bahnhof und bei Schulen.

Zur finanziellen Situation der Stadt meinte Grangier: «Der Gemeinderat sagt, er habe Schulden abgebaut – dabei hat er nur Aktiven verkauft.» Die Schieflage der Pensionskasse gefährde eine Fusion mit den umliegenden Gemeinden – eine Fusion, welche die SVP klar befürworte.

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