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Swiss Basketball hält wenig von den Förderungs-Massnahmen der Nationalliga

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Autor: Matthias Fasel

Basketball Letzte Woche hat die Basketball-Nationalliga ihr neues Konzept vorgestellt, mit dem ab der kommenden Saison der Schweizer Nachwuchs vermehrt in den NLA-Teams integriert werden soll (vgl. FN vom 28.5). Der Schweizer Basketball-Verband hält wenig von den angekündigten Massnahmen. «Eine technische Analyse zeigt, dass diese Massnahmen in Wirklichkeit einen Rückschritt gegenüber der momentanen Situation auf dem Spielfeld bedeuten», schreibt der Verband, der im Vorfeld von der Liga nicht konsultiert worden war, in einer Mitteilung.

Angst vor Amerikanisierung

Unter anderem stört man sich daran, dass nächstes Jahr bis zu sieben Amerikaner auf dem Matchblatt stehen können. «Die totale Liberalisierung in Bezug auf die Nationalität der Ausländer, ohne die Anzahl Schweizer auf dem Spielfeld zu regeln, kommt einer Amerikanisierung unserer Meisterschaft gleich, da die amerikanischen Spieler billiger sind als die ?Bosmans?.» Taktisch und generell habe das Niveau in der Schweizer Liga zuletzt abgenommen. Das Spiel sei physisch und technisch besser, aber die Spielkultur bleibe schwach. «Indem die Meisterschaft amerikanisiert wird, könnte sich diese Tendenz verstärken, was wiederum auf Kosten des Spiels und der Nationalmannschaft geht.»

«Keine Spielzeit für die Schweizer»

Die Limitierung der Ausländer bringe im Vergleich dazu kaum etwas, da letztes Jahr nur Nyon und Lausanne zeitweis mehr als sieben (nämlich acht) Ausländer im Team hatten.

Keine einzige Massnahme veranlasse zudem, dass die Klubs junge Spieler fördern, kritisiert Swiss Basketball. Auch nicht diejenige, dass in Zukunft fünf in der Schweiz ausgebildete Spieler auf dem Matchblatt stehen müssen. «Die Schweizer Spieler, die auf dem Matchblatt stehen, müssen damit rechnen, in der NLA keine Spielzeit zu bekommen.»

Geteilt wird diese Meinung auch von verschiedenen Schweizer Nati-Spielern. So unterstützten gestern bei der Medienkonferenz in Vevey auch Olympics Valentin Wegmann, Olivier Vogt und Vladimir Buscaglia und auch NBA-Star Thabo Sefolosha die Stellungnahme von Swiss Basketball.

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