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Swiss Re schreibt trotz hoher Katastrophenlast wieder Gewinn

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Wirbelstürme, Hagel oder auch Überschwemmungen haben das Geschäft des Rückversicherers Swiss Re im laufenden Jahr stark belastet. Dennoch gelang dem Konzern in den ersten neun Monaten 2021 die Rückkehr in die Gewinnzone.

Vor einem Jahr wiegten die hohen Kosten zur Corona-Pandemie um einiges schwerer. Am Ende resultierte in den Monaten Januar bis September 2021 ein Reingewinn von 1258 Millionen US-Dollar nach einem Fehlbetrag von 691 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode, wie die Swiss Re am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Vorfeld der Publikation mit einem weniger guten Ergebnis gerechnet.

Der Gewinn hätte gar noch um einiges höher ausfallen können. Denn Swiss Re musste für Grossschäden aus Naturkatastrophen 1,7 Milliarden Dollar zurückstellen. Vor allem Zahlungen zum US-Hurrikan «Ida», der im Spätsommer begleitet von starken Regenschauer von Louisiana hoch bis nach New York gezogen war, und für die Juli-Unwetter in Europa belasten schwer.

Das hat in der Schadensrückversicherung (P&C) Spuren hinterlassen: Die für dieses Geschäft massgebende Kennzahl, der Schaden-Kostensatz, lag mit 97,5 Prozent gut unterhalb der 100-Prozentmarke. Je klarer der Wert darunter liegt, umso profitabler ist das Geschäft. Vor einem Jahr lag der als Combined Ratio bezeichnete Wert von Corona belastet bei 110,3 Prozent.

Während vor Jahresfrist zur Coronapandemie gruppenweit rund 3 Milliarden Dollar zurückgestellt wurden, sind es im laufenden Jahr bislang «nur» 1,27 Milliarden. Davon gehen wegen Sterberisiken allein 1,20 Milliarden Dollar zulasten des Lebengeschäfts.

Trotz der vielen Belastungen verfügt Swiss Re nach wie vor über ein dickes Kapitalpolster. Per 1. Juli sei die Kapitalquote nach dem Schweizer Solvenztest (SST) bei 234 Prozent gelegen, heisst es. Das lässt die Anleger auf eine erneut grosszügige Dividendenzahlung hoffen.

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