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Syndique bedroht

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Aus Wut darüber, dass die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, haben sich einige Gegner des geplanten Asylzentrums in der Guglera im Ton vergriffen oder gar Drohungen ausgesprochen. Antje Burri, Gemeindepräsidentin von Tentlingen, bestätigt auf Anfrage, dass sie bedroht wurde. Eine Person habe sie vor dem Informationsabend beschimpft. Am Anlass selbst habe dieselbe Person sich auffällig benommen. Sie habe daraufhin den Oberamtmann informiert und den Saal verlassen. Sie bedauert die Wendung, welche die Diskussion genommen hat. «Jeder hat ein Recht, seine Meinung zu einem Thema zu äussern, ohne dafür bedroht zu werden, auch wenn er anderer Ansicht ist.»

Antje Burri hat in der Folge in einer Zeitung ein Interview gegeben, in dem sie dazu aufruft, dem Asylzentrum eine Chance zu geben. Danach sei sie von weiteren Personen angegangen worden. «Wenn ich noch einmal bedroht werden, reiche ich Klage ein», sagt sie. Sie weist darauf hin, dass das Bundeszentrum nur deshalb eingerichtet werden muss, weil gewisse Politiker eine Verschärfung des Asylrechts gefordert hatten. Vor einigen Jahren hat sie das Leid miterlebt, als eine gut integrierte Familie nach Jahren ausgeschafft wurde. Deshalb sei sie dafür, dass die Abklärungen schneller gemacht werden.

Auch gegen Staatsrätin Anne-Claude Demierre gab es am Mittwoch Drohungen. Weil dies nicht direkt geschah, hat die Direktion keine Massnahmen ergriffen, wie Sprecherin Claudia Lauper auf Anfrage erklärte. Seitens der Polizei dementiert Sprecher Gallus Risse Gerüchte, wonach Personen wegen einer Drohung unter Polizeischutz stehen würden. Die Polizei wäre am Mittwoch bereit gewesen, wenn nötig einzugreifen.  im

 

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